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Safranfäden

Safranfäden in Nahaufnahme. © NDR.de Foto: Kathrin Weber

Safran (Persisch zafaran= gelb) wird aus den Samenfäden einer im Herbst blühenden Krokusart gewonnen. Da die Fäden in Handarbeit zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt entfernt werden müssen, ist das Gewürz das teuerste der Welt und wird meist nur in sehr kleinen Mengen angeboten. Für ein Kilo Safranpulver werden mehrere Hunderttausend Fäden benötigt. Da häufig verfälschtes Safranpulver zu niedrigen Preisen in den Handel kommt, sollte man beim Kauf vorsichtig sein und nur kleine Mengen Safranfäden in Hellorange kaufen, die keine Streifen oder Flecken haben. Die Fäden werden in Wasser aufgelöst und dem Gericht meist am Ende der Garzeit zugefügt. Sie geben Speisen neben der typisch gelben Farbe ein feines, delikates Aroma.

Safran wird schon seit vielen Jahrhunderten als edles Gewürz geschätzt. Im 10. Jahrhundert brachten die Araber ihn nach Europa. Dort ist er noch heute Bestandteil vieler bekannter Gerichte wie der spanischen Paella, dem italienischen Risotto alla milanese oder der französischen Bouillabaisse und wird zum Würzen von Kuchen und Gebäck verwendet. In der Küche Indiens und des Mittleren Ostens ist Safran Bestandteil von Reisgerichten.

Die neuesten Rezepte mit der Zutat Safranfäden

Rezepttitel
Safran-Milchreis mit Feigen
Ochsenbrust in der Senfkruste auf Spargelsalat
Seeteufel mit Lauch und Kurkuma-Safran-Soße
Orientalischer Gewürzreis
Risotto alla milanese (Safranreis)
Ossobuco mit Safran-Risotto und Gremolata
Lammschulter mit karamellisiertem Fenchel
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