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Bourbon-Vanille

Mehrere zusammengebundene Vanilleschoten. © picture-alliance/dpa/Stockfood Foto: FoodPhotography Eising

Die Vanille gehört zu den Orchideen und stammt ursprünglich aus Mexiko und Zentralamerika. Schon die Azteken nutzten die getrockneten Schoten der Pflanze, die fein-süßlich duften, als Gewürz, beispielsweise für Kakao und Schokolade. Die spanischen Eroberer brachten sie nach Europa. Heute wächst Vanille in vielen tropischen Regionen der Welt, unter anderem auf der Insel Réunion im Indischen Ozean. Sie hieß früher Île Bourbon, daher stammt auch der Name Bourbon-Vanille.

Vanilleschoten bestehen aus der Hülle und dem schwarzen, feuchten Mark. Es wird ausgekratzt und zur Aromatisierung von Süßspeisen, Soßen, Kuchen oder Kompott verwendet. Die Schote kann auch im Ganzen mitgekocht und vor dem Servieren entfernt werden. Außerdem harmoniert Vanille mit weißem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten. Einige Köche verwenden sie zum Beispiel zum Würzen von Lachs oder Hummer.

Vanilleschoten sollten immer in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden, so bleibt das Aroma erhalten. Neben Vanilleschoten gibt es auch Vanilleessenz und Vanillezucker zu kaufen. Diesen kann man auch leicht selbst herstellen: Dazu eine oder zwei ganze Schoten in ein gut verschlossenes Glas mit Zucker legen. Nach drei bis vier Wochen hat der Zucker das Aroma angenommen. Wird er immer wieder nachgefüllt, kann die Schote mehrere Jahre zur Aromatisierung genutzt werden.

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Rezepttitel
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