Die NDR Radiophilharmonie in Salzburg

Die NDR Radiophilharmonie in Salzburg © Laurent Plettner Foto: Laurent Plettner
Das Große Festspielhaus ist nun die Spielstätte der NDR Radiophilharmonie für die nächsten drei Tage.
Vorfreude auf die große Premiere

Am frühlingswarmen Mittwochmorgen war es soweit: Endlich betraten wir unsere renommierte Spielstätte, das Große Festspielhaus in Salzburg - drei Abende mit zwei verschiedenen Programmen werden wir hier bestreiten. Es ist für uns eine ganz besondere Ehre, nicht nur in eine der Hauptstädte der Weltkultur, sondern auch in eines der größten Konzerthäuser der Welt eingeladen worden zu sein. Möglich gemacht hat es die Salzburger Kulturvereinigung, die uns auf der Bühne einen besonders herzlichen, besser gesagt süßen Empfang bereitete: Auf jedem Notenpult wartete ein Schokoladengruß auf uns.

Anspruchsvolles Programm

Eine intensive Probenarbeit stand uns bevor, da nur wenig Zeit blieb, den beiden sehr unterschiedlichen Programmen den letzten Schliff zu verleihen. In der ersten Probe widmeten wir uns vor allem der zweiten Sinfonie von Brahms und dem vierten Klavierkonzert Beethovens mit Ingolf Wunder, die wir an den ersten beiden Abenden spielen.

Auszeit mit Martinigans

Eine kurze Auszeit vor dem Konzert konnten wir zum Entspannen nutzen. Ganz Salzburg scheint im Zeichen des Martinifests zu stehen, überall fanden wir die dazugehörige Gans oder Ente auf dem Speiseplan. Entsprechend haben wir uns auch ein echtes "Martinigansl" gegönnt und uns über die köstliche Salzburger Tradition sehr gefreut.

Großer Applaus für die Premiere

Am Abend stand unsere große Konzertpremiere in Salzburg bevor. Für den Solisten Ingolf Wunder war es fast ein "Heimspiel" - dem gebürtigen Kärntner ist Salzburg ganz besonders "ans Herz gewachsen". Entsprechend warmherzig wurde er vom Publikum empfangen, nach seiner virtuosen Zugabe tobte der Saal geradezu. Auch für uns gab es einen euphorischen Applaus wie wohl nur selten in Salzburg - und wir waren alle glücklich, dass das Konzert so gut geklappt hat. Unsere Zugabe widmete Andrew Manze unserer kürzlich verstorbenen Kollegin Sarenka Siberski.

Orchester und Chor