Trauer um Christoph Marks

Wir trauern um unseren Kollegen Christoph Marks, der am 1. Januar des neuen Jahres unerwartet gestorben ist. Seit 1987 hat er als Solo-Cellist die NDR Radiophilharmonie künstlerisch und als Persönlichkeit mitgestaltet und auf ganz besondere Art geprägt. Wir vermissen einen großartigen Menschen, Kollegen und Musiker!

Christoph Marks wurde 1955 in Berlin geboren. Sein musikalisches Profil bildete der Solo-Cellist bei verschiedenen renommierten Professoren aus. So studierte er zunächst von 1975 bis 1978 bei Wolfgang Boettcher in Berlin, anschließend zwei weitere Jahre bei Erling Blöndal Bengtsson und dem Amadeus-Quartett in Köln. 1982 ging Christoph Marks für ein einjähriges Studium zu William Pleeth nach London und schloss seine Ausbildung von 1983 bis 1985 bei Boris Pergamenschikow in Köln ab.

Nach Orchestererfahrungen in der Jungen Deutschen Philharmonie und als Aushilfe der Berliner Philharmoniker begann seine berufliche Karriere im Alter von 25 Jahren als Solocellist im norwegischen Bergen. Es folgte die Aufnahme als Solo-Cellist in das Chamber Orchestra of Europe im Jahre 1982, in welchem er bis zu seinem Wechsel in die NDR Radiophilharmonie tätig war.

Außerhalb dieser Aufgabe wirkte Christoph Marks in zahlreichen Kammermusikensembles mit. Zu diesen gehörte das Londoner Gaudier Ensemble, das mit dem ECHO-Preis ausgezeichnete Ensemble Kontraste sowie das Merlin Ensemble Wien.

Orchester und Chor