Stand: 02.01.2013 16:59 Uhr  | Archiv

Großbrand: Ermittler vermuten Brandstiftung

Die Feuerwehr löscht einen Großbrand auf dem Gelände des Malchower Recyclinghofs. © dpa-Bildfunk Foto: Susan Ebel
Die Löscharbeiten wurden mit schwerem Gerät unterstützt.

Bei dem Großbrand auf einem Recyclinghof in Malchow (Mecklenburgische Seenplatte) am Montag geht die Polizei nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus. Unklar sei noch, ob der Brand vorsätzlich gelegt oder fahrlässig ausgelöst wurde, teilte die Polizeiinspektion Neubrandenburg am Mittwoch mit.

Feuer konnte sich schnell ausbreiten

Die Ermittlung der Brandursache sei sehr schwierig. Neben Fahrzeugkarossen hätten auch Lacke, Restöl und Kunststoff gebrannt, was für eine schnelle Ausdehnung des Feuers sorgte. Um die Löscharbeiten zu vereinfachten, sei der Schrott mit schwerer Technik abgetragen und Brandschneisen seien gelegt worden.

Die Feuerwehren aus den umliegenden Orten waren mit knapp 100 Mann im Einsatz. Über dem Firmengelände stand eine weithin sichtbare Rauchwolke. Menschen wurden nicht verletzt. Der Schaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 02.01.2013 | 16:40 Uhr

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