Zwischen Hamburg und Haiti

Sonntag, 29. Dezember 2019, 07:30 bis 08:00 Uhr, NDR Info

Eine Eistruhe in Tschernobyl mit der Aufschrift: "Life is short - eat more ice cream - Chernobyl" © NDR Foto: Martha Wilczynski

Magazin: "Einsame Orte"

Sendung: Zwischen Hamburg und Haiti | 29.12.2019 | 07:30 Uhr | von Sarre, Claudia

Tschernobyl -Besuch in einer Geisterstadt Polarnächte in Finnland - Leben in völliger Dunkelheit Auf ins ewige Eis - Forschen in der Antarktis

Viele Menschen lassen in diesen Tagen das Jahr Revue passieren oder blicken schon voraus auf das Nächste. Traditionell ist jetzt die dunkle Jahreszeit, in der man zur Ruhe kommt. Das letzte Haiti-Magazin besucht einsame Orte der Welt. Darunter Tschernobyl, das seit der Reaktorkatastrophe verlassen, den dunklen Norden Finnlands und die Antarktis mit dem ewigen Eis.

VORSCHAU: Besuch der Geisterstadt Tschernobyl (1 Min)

Tschernobyl - ein Besuch in der Geisterstadt

Eine Reportage von Martha Wilczynski

Alle über 40-Jährigen können sich mit Sicherheit noch gut an das Jahr 1986 erinnern. Als im Atomkraftwerk in Tschernobyl ein Reaktor explodierte und große Teile von Europa radioaktiv verstrahlte. Da die Böden rund um das Kernkraftwerk nach wie vor verseucht sind, umgibt Tschernobyl und die Städte drumherum eine zweieinhalbtausend Quadratkilometer große Sperrzone. Ein Besuch dort gilt bei einigen Touristen als besonderes Erlebnis. Der ukrainischen Regierung gefällt das. Sie fördert die touristische Infrastruktur. Martha Wilczynski hat die Sperrzone besucht.

Polarnächte in Finnland - Leben in völliger Dunkelheit

Eine Reportage von Elise Landschek

Eisig weht der Wind beim Sonnenuntergang über der finnischen Landschaft © NDR Foto: Elise Landschek
Eisig weht der Wind beim Sonnenuntergang über der finnischen Landschaft.

In Finnland leben nur etwas mehr als fünf Millionen Menschen - und das auf einer Fläche, die fast so groß ist wie Deutschland. Wer die totale Einsamkeit sucht, der wird sie hier finden. Hinzu kommt, dass es im Winter dort für einige Wochen fast komplett dunkel ist. Während der Zeit der Polarnächte steigt die Sonne nicht mehr über den Horizont. Wie ertragen das die Menschen dort? Wie gestalten sie ihren Alltag bei minus 20 bis minus 40 Grad, über Monate hinweg. Elise Landschek hat sich in Lappland umgehört.

Auf ins ewige Eis - Forschen in der Antarktis

Eine Reportage von Pia Volk

Mit Polarforschern unterwegs im Sommer der Antarktis, hier ein Teil der vereisten Küste © NDR Foto: Pia Volk
Auch im Sommer herrschen in der Antarktis minus fünf Grad.

Während es bei uns auf der Nordhalbkugel die Tage sehr kurz sind, geht am Südpol die Sonne derzeit gar nicht unter.  Das bedeutet: In der Antarktis fängt gerade der Sommer an. Warm ist es dort aber trotzdem nicht wirklich. Die Temperaturen erreichen im Dezember durchschnittlich Minus fünf Grad. Zu dieser Jahreszeit machen sich von der Südspitze Argentiniens Schiffe auf den Weg in die Antarktis. Mit an Bord Touristen und Wissenschaftler und ihre Teams. Pia Volk ist mit den Polarforschern in die Antarktis gereist.

Turm von Tschernobyl
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30 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe

Nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl wurde die Bevölkerung über die Auswirkungen auf unsere Lebensmittel im Unklaren gelassen. Nur die Verbraucherzentrale Hamburg gab Auskunft. 4 Min

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Nordische Tiergeschichten

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