Stand: 17.03.2013 09:00 Uhr  | Archiv

Friedhofstraße 43 - Gespenster gibt es doch

von Kate Klise

Der berühmte Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram mietet sich für den Sommer ein Haus in der Friedhofstraße 43, um dort in Ruhe den 13. Band seiner Geisterbezwinger-Serie zu schreiben. Als er in freudiger Erwartung, endlich mal Ruhe zu haben, die Haustür öffnet, stellt sich heraus: Es ist schon jemand da - ein Kind!

Cover des Kinderhörspiels "Gespenster gibt es doch" (Kate Klise), erschienen im Verlag Audiolino. © audiolino

AUDIO: Interview mit dem Hörspielverleger Rainer Gussek (4 Min)

Mitbewohner wider Willen

Ignaz B. Griesgram kann den elfjährigen Jungen, der von seinen Eltern verlassen wurde, nicht einfach vor die Tür setzen. Genau so wenig dessen Katze. Allerdings ist an ein ruhiges Geschichtenschreiben nicht mehr zu denken. Daran ist eine weitere Hausbewohnerin Schuld: Olivia. Sie ist 190 Jahre alt und von Beruf Gespenst. Olivias liebste Hobbys sind lautes Türenknallen, mitternächtliches Klavierspiel und das Vertilgen ihres Leibgerichts - Paprikahuhn.

Außerdem betrachtet sie sich als ernstzunehmende Autorin und hat sich geschworen, so lange zu spuken, bis eines ihrer Manuskripte als Buch veröffentlicht wird. Kein Wunder also, dass Olivias besonderes Interesse Ignaz B. Griesgram gilt. Der hat eigentlich gute Nerven, doch dann sieht er im Augenwinkel, wie sich der Kronleuchter direkt über ihm von der Decke löst und direkt auf ihn zurauscht.

"Friedhofstraße 43 - Gespenster gibt es doch"
Hörspielbearbeitung: Silke Wolfrum
Regie: Rainer Gussek
Musik: Frank Stehle
Audolino/BR 2012 | jeweils 52 Minuten

Mit Rolf Becker, Anne Moll, Elke Onyambu, Danielle Green, Jürgen Uter, Peter Kaempfe und anderen

Friedhofstraße 43 - Gespenster gibt es doch

Verlag:
Audiolino
Preis:
14,90 €

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Mikado | 17.03.2013 | 08:05 Uhr

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