Stand: 08.02.2012 15:48 Uhr  | Archiv

Geheimtinte & Co

Den Detektivausweis habt Ihr Euch bestimmt schon runtergeladen - jetzt fehlt nur noch die richtige Ausrüstung! Geheimtinte, eine Codierscheibe, ein Fingerabdruckset undsoweiter. Wir haben Euch hier ein paar Tipps zusammengestellt - viel Spaß!

Eine Feder und eine Zitrone mit einem Blatt Papier, auf dem mit Geheimtinte geschrieben steht "Der Schatz ist im Keller! Geheim! © NDR Foto: Katharina Mahrenholtz
Was man so alles mit Zitronensaft machen kann ... toll!

Wenn man den anderen Clubmitgliedern eine Botschaft zukommenlassen will, braucht man eine gute Geheimtinte.

Geheimtinte aus Zitronensaft

Eine Feder oder ein Wattestäbchen in Zitronensaft (am besten pur, nicht verdünnt) tauchen, schreiben, trocknen lassen. Man sieht nichts. Sichtbar wird der Text erst, wenn man mit dem Bügeleisen über das Papier fährt. Achtung: Macht das nur mit Euren Eltern zusammen! Zugegebenermaßen: Das ist etwas aufwendig, aber der Effekt ist klasse. Das ganze funktioniert übrigens auch mit Milch oder Essig.

Mit Cäsar-Chiffre ganz geheim Botschaften schreiben

schablone © Dawn Parisi
Diese Scheibe macht es möglich: Texte verschüsseln wie einst Cäsar!

Wenn Ihr nicht immer Zitronensaft und ein Bügeleisen mit Euch herumschleppen wollt, gibt es natürlich noch andere Möglichkeiten, um Botschaften geheim zu halten. Man kann Texte ja auch verschlüsseln - zum Beispiel mit einer Alphabet-Verschiebung, auch Cäsar-Chiffre genannt. Dabei wird wird das Alphabet um ein paar Positionen verschoben. Das heißt zum Beispiel A = D, entsprechend wäre B = E, C = F usw. Das Ganze hat sich tatsächlich der römische Kaiser Julius Cäsar ausgedacht.

Am schnellsten geht es, wenn man sich dazu eine Codierscheibe bastelt, dann kann man die entsprechenden Buchstaben einfach ablesen und muss nicht immer abzählen. Eine Vorlage dafür findet Ihr hier! Einfach ausschneiden, mittig aufeinanderlegen und mit einer Briefklammer verbinden.

Und so funktioniert die Schablonentechnik

schablone © Dawn Parisi
Für Bastler: Die Schablonentechnik.

Eine weitere Methode zur Codierung von Mitteilungen ist die Schablonentechnik. Das ist etwas aufwendiger, aber dafür auch besonders schick. Man braucht zwei Pappstücke (am besten Blanko-Briefkarten). In eine Pappe schneidet man Rechtecke, L-Formen und kleine Kästchen (alles gleich breit - siehe Abbildung links).

Nun legt man diese Pappe auf die andere und schreibt seine Botschaft in die Kästchen. Schablone wegnehmen und den Rest mit irgendwelchen Buchstaben füllen. Für Außenstehende sieht das dann aus wie komischer Buchstabensalat. Aber Clubmitglieder haben natürlich alle eine eigene Schablone. Wenn sie die über das Buchstabendurcheinander legen, können sie die geheime Botschaft lesen!

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Mikado | 12.02.2012 | 08:05 Uhr