Sendedatum: 14.04.2013 17:30 Uhr  | Archiv

Späte Elternschaft

Späte Elternschaft
Eine Sendung von Gisela Jaschik

Die Eheleute Dannenberg mit den Kindern Peer und Jule. © privat
Die Eheleute Dannenberg waren schon jenseits der 40, als Peer und Jule auf die Welt kamen.

"Das war eine ziemliche Überraschung, dass wir dann doch ein Kind gekriegt haben. War schon ein Hammer, weil alle um uns herum schon längst Kinder hatten." Das Thema "Kinder" hat Ayna Dannenberg lange weit von sich geschoben. Die Biologin ist 53 Jahre alt. Ihre beiden Kinder Peer und Jule sind jetzt elf und neun Jahre alt: "Ich habe meinen Sohn von der Schule abgeholt. Da fragte ihn ein Schulfreund: 'Ist das deine Oma?' Das war schon komisch. Aber das ist dann wohl so. Aber, das hat nie gestört. Und ich glaube auch, meine Kinder finden mich nicht alt. Im Gegenteil, dadurch, dass ich Kinder habe, bin ich jung geblieben."

"Junge" Mütter und Väter werden immer älter

Die Eheleute Pomp-Richter mit ihrer Tochter Florentine Mathilde bei einem Biedermeierfest. © privat
Familie Pomp-Richter mit Tochter Florentine Mathilde bei einem Biedermeierfest.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Kinder in die Welt zu setzen? Biologisch betrachtet liegt dieser irgendwo zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Doch Prominente von Gianna Nannini bis Franz Beckenbauer leben seit Langem vor, was in Wohlstandsgesellschaften inzwischen weit verbreitet ist. So hat laut Bundesamt für Statistik mittlerweile jedes vierte Kind bei seiner Geburt einen Vater über 40. Bei jedem 20. Neugeborenen ist der Vater sogar über 50 Jahre alt. Und auch die Mütter sind beim ersten Kind immer häufiger älter als 40.

Späte Eltern: reiner Egoismus oder unfassbares Glück?

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | | 14.04.2013 | 17:30 Uhr

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