Forum am Sonntag

Solidarische Landwirtschaft

Sonntag, 30. August 2020, 06:05 bis 06:30 Uhr, NDR Info

Von Astrid Wulf

Solidarische Landwirtschaft boomt – dabei klingt das Konzept geradewegs utopisch: Kunden zahlen einen monatlichen Betrag über ein Jahr und bekommen dafür regelmäßig, was der Landwirt erntet, schlachtet oder produziert. Der Landwirt hingegen kann fest mit dem Geld der Anteilsnehmer rechnen, es finanziert seine Produktionskosten. Das Solidarische am Prinzip: Die Kunden legen die Beiträge selber fest. „Bio soll sich jeder leisten können“ sagt Gemüsebauer Dennis Wachholz, der voll hinter dem Konzept steht. Er und seine Frau versorgen 200 Haushalte. Mit auf dem Hof in der Nähe von Lübeck ist eine Rinderzucht, das Fleisch wird ebenfalls nach dem SoLaWi-Prinzip vermarktet. Das Motto: „Cow-Sharing“.
Autorin Astrid Wulf spricht mit Kunden und Bauern über die Vorteile, Nachteile und Chancen der solidarischen Landwirtschaft. Und versucht zu klären: Könnte es irgendwann zum Standard werden, sich über eine SoLaWi mit Gemüse und Rinderhack zu versorgen?

Eine Grafik zeigt wie Menschen in einer Beziehung stehen. © 2013 suze / Photocase

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