Stand: 19.12.2014 13:37 Uhr  | Archiv

Kraftwerk Moorburg: Eine Chronologie

14. April 2008 - Der Konzern reicht eine Untätigkeitsklage gegen die Stadt ein, um schneller an die notwendigen Genehmigungen zu gelangen.

27. April 2008 - Hamburgs Grüne segnen den schwarz-grünen Koalitionsvertrag ab, in dem beim Thema Steinkohlekraftwerk Moorburg nur ein rechtlich einwandfreies Genehmigungsverfahren vereinbart ist.

10. Juni 2008 - Die Umweltbehörde verlängert die Frist für die noch notwendigen Genehmigungen erneut - diesmal bis zum 10. September.

August 2008 - Umweltaktivisten des Hamburger Klimacamps protestieren wie zuvor schon Umweltverbände gegen das geplante Kraftwerk. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

25. August 2008 - Das Oberverwaltungsgericht Hamburg stärkt Vattenfall den Rücken. Es stellt fest, eine Fischaufstiegsanlage in Geesthacht sei als Schadensminderungsmaßnahme für das Kraftwerk anzusehen.

4. September 2008 - Hunderte Vattenfall-Beschäftigte protestieren in Hamburg mit Plakaten wie "Moorburg schafft Arbeitsplätze" gegen die Politik des Senats.

9. September 2008 - Einen Tag vor der selbstgesetzten Frist vertagt die Umweltbehörde die Entscheidung auf Ende September.

30. September 2008 - Umweltsenatorin Anja Hajduk (Grüne) genehmigt das Kohlekraftwerk unter Auflagen.

09. Oktober 2008 - Trotz der Moorburg-Entscheidung stimmt eine Mitgliederversammlung der Grünen für den Fortbestand der schwarz-grünen Koalition im Hamburger Rathaus.

10. Oktober 2008 - Vattenfall kündigt an, gegen die strikten Einschränkungen der Kraftwerksgenehmigung zu klagen.

30. Oktober 2008 - Vattenfall reicht beim Oberverwaltungsgericht Klage gegen den Genehmigungsbescheid ein.

7. November 2008 - Auch die Umweltschützer vomBUND Hamburg klagen gegen die Genehmigung.

Anfang April 2009 - Vattenfall verklagt die Bundesrepublik Deutschland wegen der hohen Umweltauflagen vor dem Weltbank-Schiedsgericht in Washington.

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Hamburg Journal | 19.11.2015 | 19:30 Uhr

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