Stand: 24.03.2013 09:00 Uhr  | Archiv

Naturwissenschaft - total spannend!

Die Drittklässler Maximilian, Jannes und Helene haben das Mikado-Studio in ein Versuchslabor verwandelt.

Wir haben gezeigt, dass Physik und Chemie richtig spannende Wissenschaften sind! Dann nämlich, wenn man selber Experimente machen kann und dabei etwas lernt. Zu Gast im Studio waren Jannes, Helene und Maximilian von der Grundschule am Kiefernberg in Harburg. Dort gehen sie in die dritte Klasse und haben zusammen mit ihrer Lehrerin Zijada Agic schon verschiedene Experimente ausprobiert. Einige davon haben sie im Mikado-Studio gezeigt - und Moderatorin Jessica damit ganz schön verblüfft!

Experiment 1: Rotkohl als PH-Indikator

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Schön bunt und ganz einfach nachzumachen: das Rotkohl-Experiment!

Dazu muss man erst mal das schwierige Wort "PH-Indikator" erklären. Mit dem PH-Wert misst man, ob eine Flüssigkeite sauer ist (so wie Zitronensaft oder Essigsäure) oder basisch (so wie Seife oder Spülmittel). Oder auch weder sauer, noch basisch, sondern "neutral" - so wie Leitungswasser. "Indikator" bedeutet "Anzeiger". Dass Rotkohl ein PH-Indikator ist, bedeutet also, dass er einem anzeigt, ob eine Flüssigkeit sauer, basisch oder neutral ist. Dazu muss man aus Rotkohl eine Art Tee kochen und wenn man den dann mit Säuren oder Basen mischt, ändert er seine Farbe: er wird blau oder grün bei sauren Flüssigkeiten und pink bei basischen Flüssikeiten.

Das Rotkohl-Experiment

Experiment 2: Schallwellen sichtbar machen

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Sieht man in echt besser als auf dem Foto: die Schallwellen im Wasser.

Wisst Ihr eigentlich, wie sich Geräusche übertragen? Wenn Euch jemand eine Frage stellt, zum Beispiel, dann breitet sich der Klang seiner Stimme wellenartig aus und wird von Eurem Ohr aufgefangen. Diese Schallwellen kann man normalerweise nicht sehen.

Wenn man aber eine Stimmgabel anschlägt und sie in eine Schale mit Wasser hält (solange sie noch klingt), breiten sich an der Wasseroberfläche Wellen aus - die Schallwellen sind sichtbar geworden!

Experiment 3: Auftriebskraft von Wasser

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Mit 15 Mini-Containern Ladung ist das Mikado-Streichkäseschiff gesunken.

Wieso geht eigentlich ein Schiff, dass mit vielen hundert Containern beladen ist, nicht unter? Das Prinzip kann man ganz leicht selber nachstellen: Wenn Ihr ein 2-Euro-Stück in eine Schale mit Wasser fallen lasst, dann geht es natürlich unter. Es schwimmt aber, wenn Ihr ihm ein kleines Schiffchen baut, zum Beispiel aus einer leeren Streichkäse-Schachtel. In die kann man aber natürlich nicht unbegrenzt viele Geldmünzen legen - irgendwann geht sie unter!

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Mikado | 24.03.2013 | 08:05 Uhr