Gegen den Strom

Samstag, 07. November 2020, 21:45 bis 23:20 Uhr

Halla, Ende 40, ist nicht nur Chorleiterin in Reykjavik, sondern führt auch ein geheimes Doppelleben als gerissene Öko-Aktivistin. Im Alleingang kappt sie die Hochspannungsleitungen der lokalen Aluminiumfabrik. Auf dem Rückweg von den Anschlagsorten wird sie von der Polizei mehrfach mit Suchhunden, Hubschraubern und Drohnen verfolgt. Sie kann eine davon mit Pfeil und Bogen harpunieren, zu sich herunterziehen und zerstören. Den Hubschraubern entgeht sie, indem sie sich das Fell eines verendeten Schafs überwirft und sich vor den Infrarotkameras in einem eiskalten Gebirgsbach in Sicherheit bringt.

Sveinbjoern (Jóhann Sigurðarson) hilft Halla. © NDR/Slot Machine
Sveinbjörn (Jóhann Sigurðarson) hilft Halla.

Der Bauer und Schafhalter Sveinbjörn hilft ihr wiederholt, unerkannt durch die Polizeikontrollen zu kommen und wird am Ende ihr Freund und Komplize. Bald wird sie landesweit von der Polizei gesucht, und ihre Ein-Frau-Aktionen werden in den Medien als "Akte ausländischer Terrorgruppen" diskreditiert, weil Halla internationale Bergbaukonzerne abschreckt, die von der heimischen Regierung unterwürfig hofiert werden.

Als Hallas Antrag auf Adoption eines Kindes nach vier Jahren Wartezeit überraschend stattgegeben wird, muss sie sich zwischen ihrem zukünftigen Mutterglück mit der ukrainischen vierjährigen Nika und ihrer tiefen Überzeugung als Umweltaktivistin entscheiden.

Produktionsland
Island
Produktionsjahr
2018
Schauspieler/in
Halldóra Geirharðsdóttir als Halla/ Ása
Jóhann Sigurðarson als Sveinbjörn
Juan Camillo Roma Estrada als Juan Camillo
Jörundur Jörundur Ragnarsson als Baldvin
Regie
Benedikt Erlingsson
Autor/in
Benedikt Erlingsson
Ólafur Egill Egilsson
Musik
Davíð Þór Jónsson
Kamera
Bergsteinn Björgúlfsson
Redaktion
Poch, Patrick
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