Einfach genial!

Montag, 27. März 2023, 11:30 bis 11:55 Uhr

Leichter mobil sein – seniorengerechter Nahverkehr

Beim Regionalverkehr im Allgäu ist das sogenannte Easy-Bus-System in Betrieb. Diese Busse sind so umgebaut, dass Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität besser und sicherer Bus fahren können. Der Bus hat u.a. einen tieferen Einstieg, breitere Türen und Gänge. Außerdem gibt es gesicherte Abstellmöglichkeiten für Rollatoren und Gehhilfen, höhe Sitze zum leichteren Hinsetzen und Aufstehen und Bodenmarkierungen zu den speziellen Plätzen. Die Busse sind im Rahmen eines Projekts entstanden, das die Verkehrsanbieter in Bayern gemeinsam mit Wissenschaftlern ins Leben gerufen haben, um auf die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft zu reagieren.

Katzenklo mit Pfotenreinigung

Jan Hrdina und Michael Scholz aus Nürnberg lieben ihre Katzen. Eine Sache stört sie aber immens: Die Katzen verteilen den Streu aus dem Katzenklo nach ihrem Geschäft in der Wohnung. Herkömmliche Matten, die man vor das Katzenklo legt, helfen nur wenig. Die beiden Erfinder haben daher eine Katzentoilette mit Treppe erfunden. Durch den Sprung auf die Treppe öffnen die Katzen die Pfoten weiter und das Katzenstreu fällt durch die Löcher in der Treppe in einen kleinen Auffangbehälter. Der kann dann regelmäßig geleert werden.

Virtueller Fußballtraining mit dem SoccerBot360

Ein Start-up aus Leipzig hat den SoccerBot360 erfunden. Dabei handelt es sich um ein rundes Spielfeld mit zehn Metern Durchmesser, das von 2,5 Meter hohen Wänden umgeben ist. Darauf können beliebige Spielszenarien aus echten Fußballspielen, aber auch spezielle Übungsszenarien projiziert werden. Eine Highspeedkamera ermittelt jede Bewegung und Aktion des Spielers. Die gesammelten Daten können so präzise ausgewertet werden, mit der virtuellen Fußballwelt kognitive und sportliche Fähigkeiten effektiv trainiert werden. Während die Idee zunächst nur für Profivereine zugänglich war, steht in Halle an der Saale eine der ersten Anlagen in Deutschland, in der auch Amateure spielen können.

Handyhülle mit automatischem Displayschutz

Ein junges Erfinderteam aus Hamburg hat eine Handyhülle entwickelt, die das Display bei Stürzen schützen soll. Sie ist so konstruiert, dass sie sich innerhalb von 0,3 Sekunden schließt, sobald sich das Handy im Fall befindet. Das funktioniert rein mechanisch durch eingebaute Gummibänder. Die sind bei aufgeklappter Hülle gespannt. Lässt man das Handy fallen und die Hülle los, entspannt sich das Gummiband und schließt den Deckel. Nach einigen Höhen und Tiefen haben die Erfinder dank eines Investors die Serienproduktion gestartet und einen eigenen Webshop aufgemacht.

Redaktion
Sara Helmig
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