Menschen in Hamburg wählen Bürgerschaft

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Am 23. Februar ist in Hamburg eine wichtige Wahl.

Diese Wahl ist eine Bürgerschafts·wahl.

Die Menschen in Hamburg wählen nämlich eine neue Bürgerschaft.

            Die Bürgerschaft ist das Parlament von Hamburg.

            In der Bürgerschaft von Hamburg sind viele Politiker.

            Diese Politiker entscheiden zum Beispiel:

                        • Wofür gibt Hamburg Geld aus?

                        • Und welche Gesetze hat Hamburg?

 

Sie wollen bei der Bürgerschafts·wahl wählen?

Dann müssen Sie mindestens 16 Jahre alt sein.

Sie müssen seit mindestens 3 Monaten in Hamburg wohnen.

Und Sie müssen einen deutschen Personal·ausweis haben.

 

Die Bürgerschafts·wahl

Bei der Bürgerschafts·wahl können die Wähler Politiker wählen.

Und die Wähler können Parteien wählen.

Die Wahl·entscheidung von einem Wähler heißt auch: Stimme.

Bei der Bürgerschafts·wahl gibt es 2 Stimm·zettel.

Auf den 2 Stimm·zetteln kreuzen die Wähler an:

• Diese Politiker wähle ich.

• Oder diese Partei wähle ich.

 

Der 1. Stimm·zettel ist gelb.

Auf dem gelben Stimm·zettel sind 15 Parteien.

Und alle Kandidaten von den 15 Parteien.

Für den gelben Stimm·zettel haben Sie 5 Stimmen.

Mit diesen 5 Stimmen können Sie eine Partei wählen.

Oder Politiker aus dieser Partei.

Sie können aber auch mehrere Parteien wählen.

Oder Politiker aus verschiedenen Parteien.

Mit den Stimmen auf dem gelben Stimm·zettel entscheiden die Menschen:

            Wie viele Politiker aus einer Partei sind in der neuen Bürgerschaft?

 

Der 2. Stimm·zettel ist rot.

Auf dem 2. Stimm·zettel sind die Kandidaten für Ihren Wahl·kreis.

            Ein Wahl·kreis ist ein Teil von einem Wahl·gebiet.

            Hamburg hat 17 Wahl·kreise.

            Ihr Wohn·ort entscheidet über Ihren Wahl·kreis.

Auch für den roten Stimm·zettel haben Sie 5 Stimmen.

Mit diesen 5 Stimmen können Sie bestimmte Politiker wählen.

Die Politiker mit den meisten Stimmen kommen dann in die Bürgerschaft.

 

Sie möchten wissen:

          Wie können Sie wählen?

Dann klicken Sie hier.

 

Was passiert nach der Wahl?

Hat eine Partei sehr viele Stimmen bekommen?

Dann bekommt diese Partei vielleicht die absolute Mehrheit.

            Das heißt:

            Mehr als die Hälfte von den Politikern in der Bürgerschaft sind von dieser Partei.

Dann kann diese Partei allein in Hamburg regieren.

 

Hat keine Partei eine absolute Mehrheit bekommen?

Dann kann keine Partei allein regieren.

Und dann müssen mehrere Parteien eine Koalition machen.

            Bei einer Koalition sagen mehrere Parteien:

                        Wir wollen zusammen regieren.

 

Manche Parteien sind bei einer Koalition nicht dabei.

Diese Parteien heißen: Opposition.

Die Opposition kann nicht viele Entscheidungen treffen.

Aber die Opposition passt zum Beispiel auf:

            Sind die Entscheidungen von der Koalition richtig?

 

Der Bürgermeister von Hamburg

Die Politiker in der Bürgerschaft wählen den Bürgermeister von Hamburg.

            Ein Bürgermeister ist der Chef von einer Stadt.

Der Bürgermeister von Hamburg ist Peter Tschentscher.

Peter Tschentscher ist von der SPD.

            SPD ist die Abkürzung für Sozial·demokratische Partei Deutschlands.

Aber vielleicht wählen die Politiker nach der Bürgerschafts·wahl einen anderen Bürgermeister.

Zum Beispiel Katharina Fegebank.

Katharina Fegebank ist von den Grünen.

Und Katharina Fegebank ist die Zweite Bürgermeisterin von Hamburg.

            Der Zweite Bürgermeister vertritt den Bürgermeister.

                        Das heißt:

                        Der Zweite Bürger·meister übernimmt die Aufgaben von dem Bürger·meister:

                        • Wenn der Bürger·meister krank ist.

                        • Oder wenn der Bürger·meister andere Termine hat.

 

Fach·leute glauben:

            Die SPD und die Grünen bekommen die meisten Stimmen bei der Bürgerschafts·wahl.

            Deshalb ist der neue Bürgermeister von der SPD.

            Oder von den Grünen.

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