Vendée Globe: Boris Herrmann läutet Finalsprint ein

Stand: 17.01.2021 20:50 Uhr

Weltumsegler Boris Herrmann läutet bei der Vendée Globe seinen Finalsprint in aussichtsreicher Position ein - auch wenn er am Sonntag in der Flaute steckte und auf Platz vier zurückfiel.

Zuvor hatte der Hamburger den Äquator als Dritter überquert. "Es ist ein schönes Gefühl, wieder auf der heimischen Nordhalbkugel zu sein", sagte der 39-Jährige zu Beginn der verbliebenen 3.100 Seemeilen bis in den Start- und Zielhafen Les Sables-d'Olonne. Im Kampf um einen Podiumsplatz hilft ihm auch noch die sechsstündige Zeitgutschrift in Folge der Rettungsmission für Kevin Escoffier, dessen Boot Anfang Dezember im Südatlantik gesunken war.

Herrmann rechnet mit später Entscheidung

"Über den Sieg möchte ich selbst nicht spekulieren", sagte Herrmann, der jedoch jede Menge Glückwünsche zum bisherigen Rennen und Zuspruch für die Schlussphase des Rennens erhält. Ankommen wird er voraussichtlich am 27. Januar. Der Skipper der "Seaexplorer - Yacht Club de Monaco" rechnet mit einem knappen Ausgang der neunten Auflage des Solo-Meeres-Marathons: "Die Entscheidungen im vorderen Feld werden wohl erst in den letzten vier Tagen fallen."

Dieses Thema im Programm:

Sportclub | 17.01.2021 | 22:50 Uhr

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