Stand: 08.02.2020 14:44 Uhr  - NDR 90,3

Schnellstes Frauenteam: Atlantik-Ruderinnen zurück

Drei Ruderinnen, die bei der Atlantik-Regatta mitgerudert sind, werden am Flughafen Hamburg von Fans begrüßt. © NDR Foto: Petra Volquardsen
Drei der vier Hamburger Ruderinnen vom Team "RowHHome" sind wieder in Hamburg angekommen.

42 Tage und 5.069 Kilometer waren sie in einem Ruderboot unterwegs: Vier Frauen aus Hamburg waren als Team "RowHHome" bei der Atlantic Challenge dabei. Nun sind drei der vier Sportlerinnen wieder in Hamburg gelandet. Während Catharina Streit noch in den USA Urlaub macht, kamen Steffi Kluge, Timna Bicker und Meike Ramuschkat am Freitag am Hamburger Flughafen an - und wurden von mehr als 100 Freunden, Freundinnen, Ruderern, Ruderinnen und Angehörigen mit Jubelschreien begrüßt.

5.000 Kilometer auf einem Rudersitz

"Ich finde das einfach nur toll", sagte eine Frau, die das Rennen der Atlantik-Ruderinnen von der Kanareninsel La Gomera bis nach Antigua in der Karibik medial verfolgt hatte. "Hohen Respekt vor dieser Leistung. 5.000 Kilometer auf so einem kleinen Sitz. Mir tut der Hintern schon nach zwölf Kilometern weh", sagte ein männlicher Fan. Christel Bicker aus Fuhlsbüttel freute sich, dass ihre Schwiegertochter Timna wieder da ist. "Ich war sehr, sehr angespannt. Ich freu mich, dass ich sie gesund in die Arme nehmen kann", sagte sie. "Toll, dass das alles geklappt hat und dass sie gut und heil wieder gekommen sind", meinte auch Sascha Kluge, von dem Frau und Tochter, Steffi Kluge und Timna Bicker, mitruderten.

Schnellstes Frauenteam

Einen so großen Empfang hatten die Atlantik-Ruderinnen gar nicht erwartet. "Das fühlt sich super schön an", sagten sie NDR 90,3. Timna Bicker hatte während der Regatta immer wieder mit der Seekrankheit zu kämpfen. "Nach drei Wochen habe ich angefangen, richtig zu reden. Das war das Zeichen, dass es bergauf ging", berichtet sie. "Es war uns nie langweilig. Wir haben uns nie sattsehen können an dem schönen Meer, an dem tollen Nachthimmel. Und es gab Wahnsinnstiere", erzählte Steffi Kluge. Wenn sie mal der Mut verließ und sie daran dachten, dass sie gerne mal wieder gut essen oder ausschlafen wollten, dann war das für die Hamburgerinnen Ansporn, weiter zu rudern. "Die Antwort war immer rudern, rudern - denn sonst kommt man am Ende ja nicht an", berichtet Meike Ramuschkat. Am 23. Januar erreichten sie das Ziel - als 17. von 25 gestarteten Booten - und als schnellstes Frauenteam.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | Große Freiheit | 08.02.2020 | 19:30 Uhr

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