Stand: 31.07.2020 16:42 Uhr

SSC Schwerin tritt in der Champions League an

Schwerins Louisa Lippmann (Nummer 3) steigt zum Schmetterball hoch. © imago images / Jan Huebner
In Schwerin gibt es kommende Saison wieder Champions-League-Volleyball - ob auch vor Zuschauern, muss noch geklärt werden.

Volleyball-Rekordmeister SSC Schwerin tritt in der kommenden Saison wieder in der Champions League an. Das teilte der Verein am Freitag mit. "In der vorletzten Saison hatten wir das Glück, in der Champions League gegen absolute Top-Teams aus Italien und Polen anzutreten und haben uns da sehr gut geschlagen", sagte SSC-Cheftrainer Felix Koslowski. Die Gruppen werden am 21. August in Luxemburg ausgelost. In der vergangenen Spielzeit spielte der SSC als Vizemeister nur eine Klasse tiefer im CEV-Cup.

Da es 2019/2020 wegen des Corona-bedingten Saisonabbruchs keinen Meister gab, nahm die Volleyball-Bundesliga (VBL) die nationalen Ergebnisse der vergangenen drei Jahre als Grundlage für den Startplatz in der Königsklasse. In dieser Berechnung liegt Schwerin vor Stuttgart.

SSC spielt um vier Titel

Damit kämpfen die Mecklenburgerinnen wieder um vier Titel. Neben Meisterschaft, DVV-Pokal und Champions League steht am 27. September der Supercup zur Disposition. Gegner ist Pokalsieger Dresden. Der Austragungsort ist noch nicht festgelegt. Seit 2017 gewannen die Schwerinerinnen die Trophäe dreimal hintereinander. Die Bundesligasaison startet für den SSC am 3. Oktober mit einem Auswärtsspiel in Suhl.

VBL legt Rückkehrkonzept vor

Die VBL hat unterdessen ein Rückkehrkonzept nach der Corona-Zwangspause vorgelegt. "Da der Verlauf der Corona-Pandemie trotz aller risikominimierender Maßnahmen unvorhersehbar ist, werden wir mit dem Konzept auf Sicht fahren und im Saisonverlauf prüfen, ob Anpassungen in die eine oder andere Richtung notwendig bzw. möglich sind", erklärte VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung.

"Durch den konstruktiven Austausch können die Vereine mit Informationen zu Abstandsregelungen, Kontaktnachverfolgung oder Hallen-Belüftung ein standortspezifisches Vereinskonzept entwickeln. Dabei kann in Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden für jeden Verein eine angepasste Anzahl von Zuschauern in der Halle zugelassen werden", hieß es. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs liegt bei den Landesregierungen und den lokalen Behörden. Die Entscheidung über die Zulassung von Zuschauern treffen der VBL zufolge die Vereine in enger Abstimmung mit den lokalen Gesundheitsbehörden.

Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 31.07.2020 | 19:30 Uhr

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