Stand: 23.01.2019 22:21 Uhr

SSC Schwerin kassiert 0:3-Pleite in Florenz

Die Volleyballerinnen des SSC Schwerin haben eine weitere Überraschung in der Champions League deutlich verpasst. Bei Savino Del Bene Volley Scandicci gab es mit 0:3 (16:25, 26:28, 17:25) die befürchtete zweite Niederlage der Vorrunde. Da half auchdas Daumen drücken vor Ort von Ex-Spielerin Louisa Lippmann nichts - die 24-Jährige spielt seit dem Sommer für Scandiccis Lokalrivalen Bisonte Florenz. Gegen die Schwerinerinnen wurde Scandicci, das in der "Königsklasse" nicht in der eigenen zu kleinen Halle, sondern in Florenz spielt, seinem Ruf gerecht: SSC-Trainer Felix Koslowski hatte vorab vom "derzeit wohl besten italienischen Team" gesprochen.

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In Florenz gab es für die SSC-Volleyballerinnen nichts zu holen.

Nach der Niederlage zum Auftakt der Champions League im polnischen Lodz hatte der deutsche Meister im Duell gegen Italiens Titelträger aus Conegliano im Dezember mit einem 3:0 für eine Sensation gesorgt. Mit nun einem Sieg und zwei Niederlagen belegt Schwerin vor Lodz Rang drei der Gruppe D.

SSC-Spielerinnen lassen sich nicht unterkriegen

Klar, dass die SSC-Spielerinnen im Nelson Mandela Forum auf die nächste Überraschung gehofft hatten. Zumal der Bundesliga-Start ins neue Jahr mit den 3:0-Siegen in Wiesbaden und gegen das überforderte Team aus Straubing vielversprechend gewesen war.

Auch wenn der erste Satz noch durchweg eine klare Angelegenheit (16:25) war, ließen sich die Mecklenburgerinnen nicht entmutigen und schnupperten im zweiten Abschnitt am Satzgewinn. Zwischenzeitlich führte Koslowskis Team mit drei Punkten (7:4, 10:7) und auch kurz vor der entscheidenden Phase wieder (23:22) - und doch ging auch der zweite Abschnitt am Ende an Scandicci. Auch im dritten Satz sah es zunächst vielversprechend aus. Wieder führte der SSC mit 10:7, baute den Vorsprung sogar noch auf 12:8 aus. Doch auch diesmal setzte sich schließlich die individuelle Klasse der Gastgeberinnen durch.

Dieses Thema im Programm:

Sport kompakt | 23.01.2019 | 20:15 Uhr