Stand: 09.03.2018 23:31 Uhr

Rostock Seawolves gewinnen Play-off-Auftakt

von Christian Kahlstorff, NDR.de

Die Basketballer der Rostock Seawolves sind am Freitag mit einem deutlichen 93:68-Sieg gegen Schwelm in die Play-offs gestartet. Vor 3.364 Zuschauern in der Rostocker Stadthalle überzeugte das Team von Trainer Ralf Rehberger sowohl in der Offensive als auch in der Defensive. Erfolgreichster Korbwerfer der Rostocker war Brandon Lockhart mit 20 Punkten. Bei Schwelm war Andrius Mikutis mit 28 Punkten bester Spieler.

Wendepunkt im dritten Viertel

Dass es am Ende zu einem klaren Sieg reichte, verdankten die Seawolves einer starken zweiten Hälfte. In den ersten beiden Vierteln hatte Schwelm durchaus mithalten können - Rostock lag zur Halbzeit lediglich mit zwei Zählern vorne (40:38). Besonders die Drei-Punkt-Schützen der Gäste bereiteten den Hausherren Probleme. Zudem sicherten sich die Gäste immer wieder verworfene Bälle für eine zweite Chance. Entsprechend laut und unzufrieden war Coach Rehberger an der Seitenlinie - trotz der Führung. Wendepunkt im dritten Spielabschnitt war dann eine starke Verteidigung bei gleichzeitig deutlich höherer Intensivität in der Offensive. Immer wieder konnten die Rostocker Punkte der Gäste verhindern und mit Schnellangriffen selbst zu Körben kommen. Eine deutliche 69:54-Führung nach dem dritten Viertel war die Folge. Im letzten Spielabschnitt konnte Schwelm nichts mehr hinzusetzen.

Rostocks Center bekommt weitgereisten Besuch

Man habe zwar aus der Videoanalyse von der Stärke der Schwelmer Distanzschützen gewusst, so Rehberger nach dem Spiel. Dennoch habe sein Team in der ersten Halbzeit zu weit weg von den Gegenspielern gestanden. Das sei in Hälfte zwei deutlich besser gewesen, analysierte der Trainer. Ein besonderes Spiel war es für Center Jordan Talbert, dessen Vater aus den USA zu Besuch war. Es sei vermutlich das wichtigste Spiel seiner Karriere, strahlte Talbert. Sein Vater habe ihm das Spiel beigebracht und sehe ihn nun als Profi agieren, zeigte sich Talbert emotional.

Im Rückspiel muss weiterer Sieg her

Im Rückspiel am 17. März müssen die Wölfe allerdings erneut gewinnen, da im Play-offs-Modus nur der Spielgewinn gezählt wird, nicht die Höhe. Bei einem Schwelmer Sieg würde Rostock das entscheidende dritte Spiel am 19. März erneut zu Hause ausrichten dürfen. In einer möglichen Zweitrunden-Begegnung droht entweder ein Wiedersehen mit den Baskets aus Weser-Ems oder ein Duell mit dem Nachwuchs-Team der Bundesliga-Mannschaft der 46ers aus Gießen.

Rostock Seawolves besiegen Schwelm mit 93:68

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 09.03.2018 | 22:00 Uhr

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