Stand: 31.05.2019 05:00 Uhr

Red Bull verbietet Blue Bulls den Namen

Das Gesicht eines blauen Stiers vor einem Basketball: So sieht das Logo der Blue Bulls - den Jugend-Basketball-Mannschaften des VfL Oldesloe - aus. Oder besser gesagt, so sah es aus. Denn der Energy-Drink-Hersteller Red Bull hat den Basketballern untersagt, Logo und Namen weiter zu verwenden. Der Konzern argumentiert, dass es zu Verwechslungen kommen könnte. Das Marken-Logo des Energy-Drink Herstellers zeigt zwei rote Stiere, die sich gegenüberstehen. Der kleine Verein - mit einer Mannschaft aktuell Jugend-Bezirksmeister - aus dem Kreis Stormarn kann sich einen teuren Rechtsstreit nicht leisten. Deshalb willigte er ein, Logo und Namen nicht weiter zu verwenden.

Red Bull übernimmt keine Kosten

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Logo und Name erinnern zu sehr an den Energy-Drink-Hersteller Red Bull.

Bis Ende des Jahres muss der Verein nun alles, worauf das Logo abgebildet ist, vernichten. Auf dem finanziellen Schaden bleibt er sitzen. Abteilungsleiter Alexander Schmitt rechnet für das sogenannte "Re-Branding" mit Kosten von bis zu 7.000 Euro. Red Bull schließt die Übernahme der Kosten ausdrücklich aus - so heißt es in einem Schreiben an den Verein.

Viel Herzblut bei der Namensfindung

Erst im vergangenen Jahr hatten sich die Verantwortlichen der Basketball-Abteilung des VfL Oldesloe mit viel Herzblut und Engagement Gedanken über einen eigenen Namen gemacht. Man habe etwas schaffen wollen, mit dem sich die Jugendlichen identifizieren können, so Schmitt. Einen neuen Namen hat der Verein schon gefunden: In der kommenden Saison heißen die U16 Basketballer Oldesloer Panther.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 31.05.2019 | 05:00 Uhr

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