Stand: 04.12.2019 19:59 Uhr

Peiffer im Pech: Biathlon-Weltmeister muss aufgeben

Bei seinem ersten Saisonrennen musste Arnd Peiffer gleich einen Rückschlag hinnehmen.

Es war ein Rennen zum Vergessen, dass aber seine Spuren hinterlassen hat. Biathlet Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) musste bei seinem Saisoneinstand mit schmerzhaften Prellungen und einer blutenden Platzwunde aufgeben. Abseits der Fernsehkameras war der Weltmeister beim Biathlon-Einzel von Östersund (Schweden) am Mittwoch in einer Abfahrt gestürzt. Neun Monate nach seinem Goldlauf überschlug sich der 32-Jährige auf der Strecke seines WM-Triumphes mehrfach, dabei schlug ihm sein Gewehrschaft an den Hinterkopf.

Peiffer: "Zur Zeit habe ich wohl einen Lauf..."

"Mir geht es gut, habe nur ein paar Beulen und Prellungen. Zur Zeit habe ich wohl einen Lauf...", schrieb Peiffer auf seiner Facebook-Seite.

Biathlet Arnd Peiffer. © picture alliance Foto: Rolf Kosecki

Biathlon: Gebrauchter Tag für Peiffer

NDR 2 -

Beim Biathlon-Weltcup in Östersund hat sich der Harzer Arnd Peiffer eine Platzwunde zugezogen. Der Weltmeister war im Einzelrennen in einer Abfahrt gestürzt.

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Zuvor hatte bereits die deutsche Mannschaftsärztin im ZDF Entwarnung gegeben: "Arnd war zum Glück nicht bewusstlos, aus medizinischer Sicht ist soweit alles im grünen Bereich."

Es hätte auch schlimmer ausgehen können. Denn im Februar 2016 hatte Peiffer für einen großen Schreckmoment gesorgt, als er in der Verfolgung in Presque Isle (USA) von der Strecke abkam und mit Kopf gegen einen Baum knallte. Damals hatte der Harzer eine schwere Gehirnerschütterung, Prellungen im Brustbereich und Schürfwunden im Gesicht erlitten. Diesmal ging es glimpflicher aus, wenngleich seine Waffe einen Totalschaden erlitt.

Magen-Darm-Infekt plagt Peiffer

Damit setzte sich die Misere Peiffers beim Saisoneinstand fort. Denn der Sprint-Olympiasieger hatte das erste Weltcup-Wochenende mit Mixed-Staffel und Sprint wegen eines Magen-Darm-Infektes auslassen musste. In das schwerste aller Biathlon-Rennen ging er dennoch hoch motiviert und lag nach den ersten beiden fehlerfreien Schießeinlagen zwischenzeitlich auf Platz fünf. Dann passierte das Malheur.

Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 04.12.2019 | 19:25 Uhr