Stand: 23.09.2018 15:09 Uhr

Deutschland-Achter beim Kanal-Cup geschlagen

Der Deutschland-Achter hat den nächsten Coup bei der 18. Auflage des Kanal-Cups verpasst. Der Welt- und Europameister, der den 12,7 Kilometer langen Ruder-Marathon auf dem Nord-Ostsee-Kanal bereits 13 Mal gewinnen konnte und Titelverteidiger war, musste am Sonntag zum Saisonausklang den USA den Vortritt lassen. Dritter wurde Großbritannien vor dem abgeschlagenen Achter aus den Niederlanden. "Das ist schade und ärgerlich. Aber wir müssen anerkennen, dass die USA heute einfach besser waren", sagte Schlagmann Hannes Ocik.

Kräftemessen mit den Briten kostet Körner

Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV), bis dato auch im zweiten Jahr in Folge in sämtlichen Finalrennen unbesiegt, startete gut und lag in Front, als der amtierende Olympiasieger Großbritannien zu Zwischenspurten ansetzte und sich schließlich an die Spitze setzte. Es entwickelte sich ein packendes Rennen. Beide Boote fuhren auf Kampflinie, kamen sich gefährlich nahe.

Die Briten hatten sich allerdings zu sehr verausgabt und fielen zurück, doch nun witterten die USA ihre Chance und kamen auf. Der WM-Vierte, der nach 6,5 Kilometern noch deutlich zurückgelegen hatte, profitierte von dem vorherigen Kräftemessen und zog auf und davon. "Es war ein sehr hartes Rennen, gerade der Kampf mit den Briten. Da haben wir zu viele Körner gelassen", bilanzierte Bundestrainer Uwe Bender: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte." Für die USA war es nach 2006 der zweite Sieg auf dem Nord-Ostsee-Kanal. "Die Jungs waren verdammt stark", sagte Steuermann Martin Sauer.

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