TJ Shorts (M.) von den Hamburg Towers versucht gegen Crailsheim einen Korbleger. © imago images / Torsten Helmke

Bund verlängert Corona-Hilfe für die Proficlubs

Stand: 03.03.2021 15:49 Uhr

Die staatliche Corona-Hilfe für die professionellen und semiprofessionellen Ligen wie Basketball, Eishockey oder Handball wird bis zum 31. Dezember verlängert.

Das beschloss der Haushaltsauschuss des Bundestages am Mittwoch, wie aus der CDU/CSU-Fraktion mitgeteilt wurde. "Wir wollen sicherstellen, dass die Lizenzierung auch für die kommende Saison und die Hinrunde der nächsten Saison abgesichert ist", sagte der CDU-Sportpolitiker Frank Steffel. "Das ist eine Privilegierung gegenüber allen laufenden Wirtschaftshilfeprogrammen, die ausnahmslos am 30. Juni auslaufen."

Fördergrenzen werden erhöht

Außerdem soll die Summe für den Verlust von Ticketeinnahmen durch die Pandemie auf 90 Prozent und maximal 1,8 Millionen Euro pro Verein und Organisation erhöht werden. Bisher gab es als Kompensation höchstens 800.000 Euro pro Club. "Viele Vereine sind durch die andauernde Pandemie weiterhin in einer schweren Notlage. Sie brauchen daher unsere Unterstützung", sagte Eberhard Gienger, früherer Weltklasse-Turner und jetzt sportpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Auch die Verbände erhalten Geld

Darüber hinaus sollen laut Steffel Einnahmeverluste, die von Januar bis Dezember des Jahres losgelöst von Ticket-Einbußen entstehen, mit 70 Prozent und maximal drei Millionen Euro kompensiert werden. "Das beinhaltet ausdrücklich auch Spielergehälter", betonte er.

Diese Unterstützung werde auch auf Verbände ausgeweitet, die einen Wettbewerb ausrichten oder veranstalten. "Es ist absolut sichergestellt, dass kein seriöser Verein der Ligen in diesem Jahr relevante Verluste machen wird - und wenn nur überschaubare", sagte Steffel. "Alle Ligen werden mit allen Mannschaften den Spielbetrieb zu Ende führen können. Damit haben wir das Ziel herausragend erreicht, dass es bis heute keine Insolvenzen und Abmeldungen vom Spielbetrieb gegeben hat."

Der Bund hatte im vergangenen Jahr für die Profiligen Corona-Soforthilfen in Höhe von 200 Millionen Euro bereitgestellt, die nach einer ersten Verlängerung nun am 30. Juni ausgelaufen wäre.

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Sport aktuell | 03.03.2021 | 15:25 Uhr

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