Jordan Kahlil Barnett /v.l.), Sha'Markus Kennedy und Björn Thomas Rohwer von Rasta Vechta © imago images/Beautiful Sports Foto: Neddermann

Bittere Niederlage gegen Alba: Rasta Vechta steigt aus BBL ab

Stand: 30.04.2021 21:00 Uhr

Rasta Vechta steht schon drei Spieltage vor dem Saisonende in der Basketball-Bundesliga als Absteiger fest. Trotz einer starken Leistung gegen den deutschen Meister Alba Berlin stand am Ende die entscheidende 81:82 (42:43)-Niederlage.

Den Niedersachsen war am Freitagabend deutlich anzumerken, dass sie den Gang in die Zweite Liga unbedingt verhindern wollten. Mit 21:14 holten sich die Rasta-Männer das erste Viertel - und ließen sich auch vom Pausenrückstand nicht aus der Bahn werfen. Die Mannschaft von Trainer Derrick Allen hielt in der zweiten Hälfte gut mit und führte selbst im letzten Viertel noch. Am Ende war der Kampf, bei dem Vechtas Robin Christen mit 23 Punkten herausstach, vergeblich.

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"Man kämpft die ganze Saison dagegen an und schafft es am Ende nicht. Natürlich schmerzt das", sagte Nationalspieler Philipp Herkenhoff. "Ich glaube aber, dass der Verein und die ganze Umgebung darum kämpfen werden, wieder aufzusteigen. Ich bin stolz auf unser Team, auch wenn es heute nicht geklappt hat. Uns fehlte das Quäntchen Glück. Gegen Berlin kann man auch nach 40 starken Minuten verlieren."

Nach dem 81:98 vor einer Woche bei den Merlins Crailsheim hätte Vechta schon alle noch ausstehenden Saisonspiele gewinnen müssen, um noch in der Liga zu bleiben. Jetzt sind die Partien bei den Gießen 46ers, gegen den MBC Weißenfels und in Würzburg ohne sportlichen Wert.

2019/2020 noch in der Champions League

Rasta spielte zuletzt in der Saison 2017/18 in der Zweiten Liga. Nach dem Wiederaufstieg begann zunächst eine Erfolgsgeschichte, die 2018/2019 zum Erreichen des Play-off-Halbfinals der BBL und 2019/2020 zur Teilnahme an der Champions League führte.

Saison auf verlorenem Posten

Die aktuelle Rasta-Saison stand nach dem Abgang von Trainer Pedro Calles zu Liga-Konkurrent Hamburg Towers und einigen Leistungsträgern von Beginn an unter keinem guten Stern. Zum Start in die Liga blieben die Niedersachsen elf Spieltage ohne Sieg. Seit dem 90:82 gegen Bamberg am 8. Januar sind auch nur noch vier Erfolge hinzugekommen.

"Ich glaube, dass der Verein und die ganze Umgebung darum kämpfen werden, wieder aufzusteigen." Nationalspieler Philipp Herkenhoff

Höher als Rang 14, den Vechta nach dem ersten Spieltag belegte, weil die anderen Teams noch höher verloren hatten, ging es nicht mehr hinaus. Eigentlich durfte Rasta überhaupt nur noch so lange vom Klassenerhalt träumen, weil die Konkurrenz aus Gießen und Weißenfels ebenfalls größere Probleme hatte. Mit mehr Leistungen wie am Freitagabend gegen Alba wäre der Klassenerhalt sicher verhindert worden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 30.04.2021 | 23:03 Uhr

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