Stand: 14.08.2020 08:48 Uhr

Beachvolleyball: Duell der "Golden Girls" in Hamburg

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst © Mirja Geh Photography Foto: Mirja Geh
Die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig (l.) und Kira Walkenhorst treffen zum Auftakt aufeinander.

Von heute bis Sonntag findet in Hamburg das letzte Frauen-Turnier der nationalen Beachvolleyball-Serie statt. Auf den Feldern des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein in Dulsberg sind alle Nationalteams des Deutschen Volleyballverbandes (DVV) am Start, darunter auch die Lokalmatadorinnen Laura Ludwig und Margareta Kozuch vom Hamburger SV.

Ludwig trifft laut dem aktuellen Spielplan gleich zum Auftakt heute Morgen auf ihre Olympia- und WM-Gold-Partnerin Kira Walkenhorst. Allerdings kann sich die Ansetzung noch ändern, sollte eins der am Turnier teilnehmenden Teams kurzfristig zurückziehen.

Ludwig lobt Walkenhorst: "Eine Kämpferin"

Walkenhorst hat nach ihrem Comeback in Anna-Lena Grüne eine neue Partnerin. Das Duo hatte sich zuletzt beim Turnier "Road to Timmendorf" in Düsseldorf das Ticket für die deutschen Meisterschaften Anfang September am Ostseestrand gesichert, wo es zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit Ludwig/Kozuch kommen könnte. "Kira ist eine Kämpferin vom Feinsten", lobte Ludwig.

Leere Ränge beim "Wimbledon des Beachvolleyballs"

Die Männer schlagen vom 21. bis 23. August in der Hansestadt auf. Parallel zu den Topturnieren werden bei Männern und Frauen noch jeweils zwei Tickets für die DM vom 4. bis 6. September ausgespielt. Während im vergangenen Jahr bei der WM am Hamburger Rothenbaum vor 10.000 Fans eine riesige Beachvolleyball-Party stieg, sind in der Hansestadt diesmal wegen der Corona-Pandemie keine Zuschauer zugelassen. "Hamburg hat sich zum Hotspot des Beachvolleyballs entwickelt. In diesem Jahr müssen wir kleinere Brötchen backen", sagte Hamburgs Sportsenator Andy Grote (SPD).

Der Senator kündigte an, dass sich die Stadt auch in der Zukunft um internationale Veranstaltungen bemühen werde. Unterstützung bekam er von DVV-Beachvolleyball-Sportdirektor Niclas Hildebrand, der Hamburg als "Wimbledon des Beachvolleyballs" bezeichnete.

Zulassung von Zuschauern bei DM weiter fraglich

Eine Entscheidung über die Zulassung von Zuschauern bei den nationalen Meisterschaften in Timmendorf ist unterdessen noch nicht gefallen. "Wir gehen davon aus, dass maximal 500 Leute auf dem Eventgelände sein dürfen - inklusive Athleten, Trainer und Court-Personal", sagte Hildebrand: "Die Situation ist weiter ernst. Wir wollen auf keinen Fall etwas riskieren. Wir müssen abwägen, ob überhaupt Zuschauer dabei sein dürfen. Tendenz: eher schwierig."

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Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 13.08.2020 | 10:25 Uhr

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