Stand: 04.07.2012 16:46 Uhr  | Archiv

Ein Biss in Friedel Rauschs Allerwertesten

Rausch liegt am 06.09.1969 in der Dortmunder "Kampfbahn Rote Erde" nach der Hundeattacke "am verlängerten Rücken" am Boden. © picture-alliance/ dpa Foto: Hannes Hemann
Nach dem Biss muss Friedel Rausch behandelt werden.

Die Szene ging um die Welt: Kurz nachdem Hansi Pirkner die Königsblauen beim hitzigen Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 am 6. September 1969 in Führung gebracht und Schalker Fans den Platz in der "Kampfbahn Rote Erde" gestürmt hatten, ließen die Dormunder Ordner die Hunde los. Doch statt die Anhängerschar auf die Tribünen zurückzudrängen, gingen die Hunde auf die Spieler los. Die Schalker Friedel Rasuch und Gerd Neuser wurden gebissen - Rausch sogar in den Allerwertesten.

Ein Andenken für immer

Rausch liegt am 06.09.1969 in der Dortmunder "Kampfbahn Rote Erde" nach der Hundeattacke "am verlängerten Rücken" am Boden. © picture-alliance/ dpa Foto: Hannes Hemann
AUDIO: Hier rollt der Ball: Rüde Rex beißt zu (2 Min)

Der beinharte Verteidiger nahm es sportlich - und mit Humor: Nach kurzer Behandlung spielte Rausch weiter. "Der Schreck und der Schmerz waren groß. Mir wurde eine Tetanusspritze verpasst, ich konnte zwei Nächte nur auf dem Bauch schlafen, die Narbe am Po kann man heute noch sehen. Ein Andenken für immer", sagte Rausch später.

Dieses Thema im Programm:

Sport aktuell | 05.09.2012 | 12:25 Uhr

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