Stand: 24.06.2014 17:30 Uhr  | Archiv

#Lastphoto: Geschichten hinter Handy-Fotos

Eine Idee geht um die Welt: Unser Videoprojekt heißt "#Lastphoto Braunschweig". Als Vorbild diente die Serie "Last Photo" vom amerikanischen Filmemacher Ivan Cash. Seine Videos aus Städten wie New York oder Miami haben uns inspiriert. Auf Facebook und Twitter haben die Menschen seine Videos unter dem Hashtag #lastphoto geteilt. Auch die "Berliner Morgenpost" hat bereits ein Lastphoto-Projekt in der Hauptstadt gestartet. Warum also nicht auch in Braunschweig? Und wer weiß, vielleicht findet #Lastphoto noch weitere Nachahmer - so würden noch mehr dieser kleinen Städteportraits entstehen.

Schmusefoto im Park

Manche Geschichten zeigen, wie sinnvoll so ein Smartphone für den gewissen Augenblick sein kann. Zum Beispiel die Geschichte hinter dem Foto des jungen Mannes, den wir an der TU Braunschweig trafen. Sein letztes Handyfoto zeigt ihn und seine Freundin, schmusend im Park. Er hat sie auf  Norderney besucht, zuvor lag sie wochenlang im Krankenhaus - das Paar feierte ihre Genesung nach einem schweren Unfall.

Sabberfoto im Bus

Manche Menschen haben uns Fotos gezeigt, die belegen, dass die ständige Anwesenheit der Smartphones auch ein Fluch sein kann. So wie das Bild eines Teenagers, der schlafend in einem Bus sitzt, einen Sabberfaden am Kinn. Ein Foto, das ein Freund während der feucht-fröhlichen Busfahrt von ihm gemacht hat. Ob der Urheber des Bildes es nicht ein wenig ungerecht findet, so ein unvorteilhaftes Foto seines Freundes zu schießen? "Das ist doch Standard, ich habe das sogar auf Facebook geteilt", entgegnet er. Im Video haben wir auf dieses Bild lieber verzichtet.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 24.06.2014 | 17:00 Uhr

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Lastphoto-Braunschweig,lastphoto130.html

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