Zwischen Hamburg und Haiti

Grindelwald - Kleines Bergdorf mit großer Geschichte

Sonntag, 22. März 2020, 07:30 bis 08:00 Uhr, NDR Info

Eine Sendung von Andreas Burman

Der Ort in den Schweizer Alpen zählt zu den bekanntesten Urlaubszielen, auch für Touristen von außerhalb Europas: Grindelwald, ein Dorf wie eine Aussichtsterrasse mit beeindruckendem Blick auf die bis über 4.000 m reichenden Berner Alpen, dominiert vom sogenannten Dreigestirn aus Eiger, Mönch und Jungfrau. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem vermögende Engländer den Ort international bekannt machten, entstanden etliche Grand Hotels und schufen ein mondänes Flair.

Grindelwald - Begriff für Alpinisten und Wintersportlerinnen

Ein Alpinist am Südwestgrad des Schreckhorns bei Grindelwald in der Schweiz © NDR Foto: Andreas Burmann
Auf dem Südwestgrat des Schreckhorns bieten sich durchgängig eindrucksvolle Tiefblicke, wenn man beim anspruchsvollen Aufstieg mal innehält.

Seitdem ist Grindelwald ein Begriff unter den besten Alpinisten, ebenso unter Bergwanderern und Wintersportlern geworden. Berühmt berüchtigt wurde der Ort in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit der dramatischen Eroberung der Eiger-Nordwand, bis heute auch "Mordwand" genannt. Während der Eiger für Grindelwald zu einer Art Markenprodukt geworden ist, steht etwas verborgen im Hintergrund ein anderer einzigartiger Berg, das Schreckhorn - für Naturschützer und Bergsteiger letzter Hort des großen Alpinismus. Wie viel ist vom einstigen Bergdorf geblieben? Andreas Burman hat sich auf Spurensuche begeben.