Zwischen Hamburg und Haiti

Yazd im Iran - Wind und die Türme des Schweigens

Sonntag, 23. Juni 2019, 07:30 bis 08:00 Uhr, NDR Info

Eine Sendung von Sven Weniger und Michael Marek

In Zentraliran, am Rande einer großen Wüste, liegt jene Stadt, die für die altpersische Geschichte größte Bedeutung hat: Yazd ist die Stadt des Wassers und des Feuers. Sie hat heute etwa 650.000 Einwohner und genießt wegen ihrer einzigartigen Architektur seit 2017 Weltkulturerbe-Status. Zugleich ist Yazd der Mittelpunkt des zoroastrischen Glaubens, nicht nur im Iran, sondern für alle Anhänger weltweit.

Mittelpunkt des zoroastrischen Glaubens nach Zarathustra

Der Religionsgründer Zarathustra lebte und lehrte Jahrhunderte vor Christus. Auf ihn bezog sich Richard Strauss in seiner sinfonischen Dichtung "Also sprach Zarathustra", die wiederum angeregt war von Friedrich Nietzsches gleichnamigem Buch. Eine mystische Existenz, ein mythischer Name, der aus dem Nebel der Geschichte auftaucht und seinen Ursprung, seinen Mittelpunkt hat in einem fast ebenso geheimnisvollen Ort im Zentrum Irans - der uralten, aus Lehm gebauten Stadt Yazd.