NDR Info Nachrichten vom 05.08.2019:

Trump: Schusswaffenverkäufe strenger kontrollieren

Washington: US-Präsident Trump hat Abgeordnete dazu aufgerufen, strenge Kontrollen bei Schusswaffenverkäufen zu beschließen. Trump schrieb auf Twitter, die Republikaner und die Demokraten müssten in dieser Frage gemeinsam vorgehen. Diese Kontrollen bei Waffenverkäufen könnten mit einer Reform der Einwanderungs-Vorschriften verbunden werden, schlug der Präsident vor. Am Sonnabend hatte ein Angreifer in El Paso an der texanischen Grenze zu Mexiko in einem Einkaufszentrum um sich geschossen und dabei 20 Menschen getötet. Der Mann wurde festgenommen. Er soll ersten Erkenntnissen zufolge aus rassistischen Gründen gehandelt haben. Bei einem zweiten Massaker im US-Bundesstaat Ohio gab es neun Tote. Die Hintergründe dieser Tat sind bislang noch unklar.| 05.08.2019 15:15 Uhr

Weitere Proteste in Hongkong

Hongkong: In der chinesischen Sonderverwaltungszone gehen die Proteste gegen die Regierung weiter. Demonstranten riefen zu einem Streik auf und blockierten große Teile des U-Bahn-Netzes sowie Straßen. Am Flughafen mussten 200 Flüge gestrichen werden, weil sich zahlreiche Mitarbeiter krankgemeldet haben. Regierungschefin Lam warnte ihre Kritiker vor den Folgen der Proteste. Die Menschen hätten Hongkong an den Rand einer sehr gefährlichen Lage gebracht. Die Behörden würden entschlossen vorgehen, um Recht und Ordnung zu wahren. Hongkong ist Teil Chinas, verwaltet sich aber selbst. Die Bürger genießen mehr politische Freiheiten als Festland-Chinesen.| 05.08.2019 15:15 Uhr

Mindestens 42 Tote bei Luftangriff in Libyen

Tripolis: Bei einem Luftangriff im Süden Libyens sind mindestens 42 Menschen getötet worden. Nach Angaben örtlicher Behörden wurden mehr als 60 weitere Menschen verletzt. Die libysche Regierung macht Milizen des abtrünnigen General Haftar für den Angriff verantwortlich. Haftar hatte Anfang April eine Militäroffensive auf Tripolis gestartet. Die international anerkannte Regierung in Tripolis hat weite Teile des nordafrikanischen Landes nicht unter Kontrolle. Seit dem Sturz von Machthaber Gaddafi vor acht Jahren ist die Lage in Libyen instabil.| 05.08.2019 15:15 Uhr

Lies bleibt doch Umweltminister in Hannover

Hannover: Niedersachsens Umweltminister Lies gibt sein Amt doch nicht auf. Der SPD-Politiker betonte, sein Platz sei in Niedersachsen. Er werde das Angebot, zum Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zu wechseln, nicht annehmen. Die Opposition hatte den vermeintlich bevorstehenden Wechsel des Umweltministers in die Energiebranche zuvor kritisiert. Innerhalb der niedersächsischen SPD gilt Lies vielen als Nummer zwei hinter Ministerpräsident Weil. Dieser zeigte sich sehr erfreut über Lies" Entscheidung. Auf die erneute Frage, ob er den SPD Parteivorsitz anstrebe, sagte Weil, er gehe davon aus, dass er nicht kandidieren werde.| 05.08.2019 15:15 Uhr