NDR Info Nachrichten vom 22.07.2019:

Ukraine: Wahlerfolg für Selenskyjs Partei

Kiew: Bei der Parlamentswahl in der Ukraine zeichnet sich ein Sieg der Partei von Präsident Selenskyj ab. Laut Prognosen erreicht seine Gruppierung "Diener des Volkes" 44 Prozent der Stimmen. Auf Platz zwei kommt demnach die prorussische Oppositionsplattform, gefolgt von der Partei des ehemaligen Präsidenten Poroschenko, die bisher im Parlament die Mehrheit hatte. Selenskyjs Partei war mit dem Versprechen angetreten, den Krieg in der Ostukraine zu beenden und die Korruption zu bekämpfen.| 22.07.2019 04:00 Uhr

Gesetzentwurf für neue Notfallversorgung

Berlin: Bundesgesundheitsminister Spahn hat einem Pressebericht zufolge den Gesetzentwurf für eine Reform der Notfallversorgung fertig gestellt. Wie die Funke-Mediengruppe schreibt, sieht er vor, die Notrufnummer 112 und die Nummer 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst faktisch zusammenzuschalten. Dort sollten Patienten eine erste Einschätzung bekommen, ob ihnen in einer Klinik oder bei einem ambulanten Arzt am besten geholfen werden kann. In Krankenhäusern seien spezielle Notfallzentren geplant. Von dort würden Patienten entweder sofort in die Notaufnahme geschickt oder ambulant weiterbehandelt.| 22.07.2019 04:00 Uhr

Abe-Sieg bei Wahl in Japan

Tokio: In Japan hat die Regierungspartei von Ministerpräsident Abe die Oberhauswahlen gewonnen, die angestrebte Zwei-Drittel-Mehrheit aber verpasst. Laut dem vorläufigen Endergebnis kommen seine Liberaldemokratische Partei LDP und ihr kleinerer Koalitionspartner Komeito auf 71 der zur Wahl stehenden Sitze. Auf die Opposition entfallen 53 Sitze. Die Regierungskoalition verfügt im Unterhaus über eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Abe wollte dies auch im Oberhaus erreichen, um die pazifistische Verfassung Japans zu ändern.| 22.07.2019 04:00 Uhr

Krisengespräche über festgesetzten Tanker

London: Der britische Außenminister Hunt hat mit seinen Amtskollegen aus Deutschland und Frankreich, Maas und Le Drian, über den Konflikt mit dem Iran wegen eines festgesetzten Tankers beraten. Man sei sich einig, dass eine freie Fahrt durch die Straße von Hormus oberste Priorität habe, erklärte das britische Außenministerium nach dem Telefonat. Zugleich müsse eine Eskalation vermieden werden. Die britische Regierung will heute auf einer Dringlichkeitssitzung das weitere Vorgehen besprechen.| 22.07.2019 04:00 Uhr