NDR Info Nachrichten vom 18.07.2019:

Erstes Urteil im Missbrauchsfall Lügde

Detmold: Das Landgericht der nordrhein-westfälischen Stadt hat in einem ersten Prozess zum Missbrauchsfall von Lügde den Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Der 49 Jahre alte Mann aus dem niedersächsischen Stade muss sich außerdem einer Therapie unterziehen. Das Gericht sprach ihn wegen Beihilfe und Anstiftung zum Kindesmissbrauch schuldig. Er habe in den Jahren 2010 und 2011 an Webcam-Übertragungen teilgenommen, bei denen ein Kind auf dem Campingplatz in Lügde sexuell missbraucht wurde.| 18.07.2019 01:00 Uhr

EU-Innenminister: Noch keine Einigung zu Flüchtlingen

Helsinki: In der Frage einer gerechteren Verteilung von geretteten Flüchtlingen ist weiter keine Einigung in Sicht. Es hätten sich bislang nicht genügend Länder bereit erklärt, sich einer von Deutschland und Frankreich vorangetriebenen Initiative anzuschließen, sagte der luxemburgische Innenminister Asselborn am Rande einer Tagung mit seinen EU-Kollegen in Helsinki. Neben Luxemburg hätten lediglich Portugal und Finnland ihre grundsätzliche Unterstützung zugesagt. Bundesinnenminister Seehofer hatte zuletzt auf eine schnelle Einigung gedrängt.| 18.07.2019 01:00 Uhr

CDU-Chefin will Stimme der Soldaten sein

Berlin: Die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer hat mit ihrem Eintritt ins Kabinett nach eigenen Angaben die Bedeutung der Sicherheits- und Verteidigungspolitik unterstreichen wollen. Sie habe mit Kanzlerin Merkel darüber beraten, wie das Verteidigungsministerium aufgewertet werden könne, sagte Kramp-Karrenbauer in den ARD-Tagesthemen. Schließlich habe sie beschlossen, es selbst zu übernehmen. Als Parteivorsitzende der größten Regierungspartei habe sie einen besonderen Einfluss.| 18.07.2019 01:00 Uhr