NDR Info Nachrichten vom 04.07.2019:

Lübtheen: Einsatzkräfte hoffen auf Entspannung

Lübtheen: Die Einsatzkräfte im Waldbrandgebiet in Mecklenburg-Vorpommern kommen im Kampf gegen die Flammen offenbar weiter voran. Wie der Landkreis Ludwigslust-Parchim mitteilte, gelang es in der Nacht, die Feuer auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz weiter zurückzudrängen. Es brenne aber immer noch eine Fläche von mehr als 600 Hektar. Außerdem könne der starke Wind die Brände jederzeit wieder anfachen. Auch in den evakuierten Ortschaften hat sich die Lage weiter entspannt. Bereits gestern konnten die Bewohner von drei Dörfern in ihre Häuser zurückkehren. Lediglich Alt Jabel bleibt noch gesperrt. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter wegen Brandstiftung. Nach Angaben eines Sprechers sind bislang rund 60 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.| 04.07.2019 06:45 Uhr

Von der Leyen wirbt in Brüssel für sich

Brüssel: Die Kandidatin für das Amt der EU-Kommissionspräsidentin, von der Leyen, will in den kommenden Wochen einen intensiven Dialog mit den europäischen Institutionen führen. Sie werde den Fraktionen des Europaparlaments ihre Vision von der EU darlegen und um Unterstützung werben, sagte von der Leyen. Bereits heute trifft sie sich in Brüssel mit dem amtierenden Kommissionschef Juncker und EU-Ratspräsident Tusk. In den Reihen der SPD gibt es weiter Kritik an der Nominierung von der Leyens. Bundestagsvizepräsident Oppermann sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", die Verteidigungsministerin profitiere davon, dass rechtsregierte EU-Staaten wie Ungarn, Italien und Polen den bisherigen Vizepräsidenten der EU-Kommission, Timmermans, als Chef verhindert hätten. Das sei eine schwere Belastung für die Wahl im EU-Parlament.| 04.07.2019 06:45 Uhr

Trump: Meckernde Migranten sollen Zuhause bleiben

Washington: US-Präsident Trump hat die Kritik an den Zuständen in Internierungslagern für Migranten in seinem Land zurückgewiesen. Trump schrieb auf Twitter, sollten die Flüchtlinge unglücklich über die dortige Situation sein, sollten die Menschen einfach nicht kommen. Dann seien alle Probleme gelöst. Die Aufsichtsbehörde des US-Heimatschutzministeriums hatte zuvor ein verheerendes Bild von den Lagern an der mexikanischen Grenze gezeichnet. Die Einrichtungen seien überfüllt und die hygienischen Zustände alarmierend. In den Lagern werden Flüchtlinge festgehalten, die die US-Grenze ohne Erlaubnis überquert haben.| 04.07.2019 06:45 Uhr