NDR Info Nachrichten vom 16.04.2019:

Feuer in Notre-Dame in Paris unter Kontrolle

Paris: Der Brand in der Kathedrale Notre-Dame ist unter Kontrolle. Das berichten die Agentur AFP und mehrere Medien und berufen sich auf die Feuerwehr. Danach sind Teile des Feuers bereits gelöscht. Der Einsatz gehe aber weiter, da es noch einige Brandherde gebe. Die weltberühmte Kathedrale im Zentrum von Paris stand am Abend stundenlang in Flammen. Der Dachstuhl und ein kleinerer Turm brannten aus. Frankreichs Präsident Macron kündigte an, Notre-Dame werde wieder aufgebaut. Der Feuerwehr sei es gelungen, das Gebäude vor der vollständigen Zerstörung zu bewahren. Die Ursache des Brandes ist unklar. Die Ermittler gehen aber derzeit nicht von absichtlicher Brandstiftung aus.| 16.04.2019 05:00 Uhr

Weltweite Bestürzung wegen Notre-Dame-Feuer

Berlin: Weltweit haben Politiker bestürzt auf das Großfeuer in Paris reagiert. Bundespräsident Steinmeier sagte, Deutschland hoffe, dass viele Teile des reichen, kulturellen Erbes erhalten werden könnten. Regierungssprecher Seibert bezeichnete Notre-Dame als ein Symbol Frankreichs und der europäischen Kultur. EU-Kommissionspräsident Juncker sagte, die Kathedrale gehöre der ganzen Menschheit. Sie habe Schriftsteller, Maler, Philosophen und Besucher aus aller Welt inspiriert.| 16.04.2019 05:00 Uhr

US-Republikaner: Erster Herausforderer für Trump

Washington: In der Republikanischen Partei gibt es einen ersten Herausforderer von US-Präsident Trump für die Wahl 2020. Der frühere Gouverneur von Massachusetts, Weld, kündigte an, bei der parteiinternen Kandidatenkür gegen Trump anzutreten. Amerika habe die Wahl und es sei eine Tragödie, wenn es im Weißen Haus so weitergehe, so der 73-Jährige Weld. Bei den Republikanern haben sich ansonsten erst wenige Interessenten für eine Vorwahl-Kandidatur gemeldet. Bei der Demokratischen Partei gibt es dagegen bereits 18 Kandidaten, darunter mehrere US-Senatorinnen.| 16.04.2019 05:00 Uhr

Riesiger Ostsee-Windpark geht in Betrieb

Sassnitz auf Rügen: Der Offshore-Windpark Arkona, der als größter Windpark der Ostsee gilt, geht heute offiziell in Betrieb. In Sassnitz auf der Insel Rügen ist eine große Feier geplant. Daran wollen unter anderen Kanzlerin Merkel, der französische Umweltminister de Rugy und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig teilnehmen. Der Windpark liegt etwa 35 Kilometer nordöstlich von Rügen. Die 60 Anlagen in der Ostsee verteilen sich auf eine Fläche von fast 40 Quadratkilometern.| 16.04.2019 05:00 Uhr