Verletzte nach mutmaßlichem Pfeffersprayangriff in Linienbus

Stand: 17.04.2024 18:37 Uhr

In einem Linienbus in Schenefeld bei Hamburg ist am Dienstagabend Pfefferspray versprüht worden. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt. Hintergrund war offenbar ein Streit unter Hamburger Fußballfans. Die Polizei sucht Zeugen und Zeuginnen.

In einem Linienbus der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) waren am Dienstagabend drei Männer in eine Rangelei geraten. Der Bus war von Schenefeld in Richtung Elbgaustraße und Halstenbek unterwegs. Offenbar handelte es sich um einen Streit unter Fans der Fußball-Zweitligisten HSV und FC St. Pauli. Gegen 20.40 Uhr rief deshalb jemand in dem Bus die Polizei.

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Als zwei der Männer - anscheinend Anhänger des FC St. Pauli - den Bus verließen, soll einer von ihnen etwas in den Bus gesprüht haben. Laut Polizei handelte es sich vermutlich um Pfefferspray. Dabei erlitten der 33 Jahre alte HSV-Fan und auch mindestens vier weitere Fahrgäste leichte Atemwegsreizungen. Sie wurden anschließend vor Ort von Rettungskräften versorgt. Die beiden Täter flohen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, einen der mutmaßlichen Täter konnte sie bereits ermitteln.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 17.04.2024 | 11:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Hamburg

Die Polizei sperrt nach einem Einsatz einen Bereich nahe der Reeperbahn in Hamburg ab. © picture alliance / dpa Foto: Steven Hutchings

Hamburger Reeperbahn: Polizei schießt auf bewaffneten Mann

Ein mit einem Schieferhammer bewaffneter 39-Jähriger hat am Sonntag nahe der Hamburger Reeperbahn Polizisten und Passanten bedroht. mehr