Mit großen Besen entfernen Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg feuchtes Laub von einer Straße. © dpa Foto: Christian Charisius
Mit großen Besen entfernen Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg feuchtes Laub von einer Straße. © dpa Foto: Christian Charisius
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AUDIO: Hamburg erhöht einige städtische Gebühren (1 Min)

Gebühren für Müll, Abwasser und Gehwegreinigung steigen

Stand: 02.01.2023 09:50 Uhr

Neues Jahr, neue Preise: In Hamburg sind zum Jahreswechsel unter anderem die Gebühren für die Entsorgung des Mülls, die Wegereinigung und Abwasser gestiegen. Aber auch Trinkwasser kostet nun etwas mehr.

Mit Beginn des Jahres steigt beispielsweise die Gebühr für die Säuberung von Gehwegen durch die Stadtreinigung um durchschnittlich 1,8 Prozent. Für ein Einfamilienhaus mit einer Grundstücksbreite von 15 Metern und einer wöchentlichen Reinigungsfrequenz belaufen sich die Mehrkosten laut Hamburger Senat damit auf 1,80 Euro pro Jahr.

Etwa fünf Euro mehr pro Jahr für Müllbeseitigung

Die Müllgebühren steigen den Angaben zufolge um durchschnittlich 2,4 Prozent. Ein durchschnittlicher Haushalt in einer Geschosswohnung komme damit auf eine monatliche Mehrbelastung von 41 Cent oder 4,92 Euro pro Jahr. Und für die Beseitigung von Schmutzwasser wird nun je Kubikmeter eine Gebühr von 2,19 Euro fällig, was ein Plus von rund 2,3 Prozent ist. Die Gebühr für die Beseitigung von Regenwasser steigt um 2,7 Prozent - von 74 auf 76 Cent je Quadratmeter bebauter, überbauter oder befestigter Grundstücksfläche. Den durchschnittlichen Hamburger Haushalt belastet dies mit zusätzlich 5,57 Euro pro Jahr.

Gebühren fürs Parken werden nicht angehoben

Unverändert bleiben aber die Parkgebühren. Ab sofort können aber an ausgewählten Parkscheinautomaten Wochentickets für 30 Euro in den citynahen Tarifzonen II und III sowie für 24 Euro in einer neuen Tarifzone IV Richtung Stadtrand gekauft werden.

Anhebung der Gebühren im Dezember beschlossen

Der Hamburger Senat hatte die Anhebung der Gebühren Anfang Dezember beschlossen. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sprach damals von einer Anpassung mit Augenmaß. "Auch wenn sie das gebührenrechtliche Kostendeckungsprinzip berücksichtigen müssen, bewegen sie sich gleichwohl alle in einem vertretbaren Rahmen", sagte er dazu.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 02.01.2023 | 11:00 Uhr

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