Stand: 15.12.2017 21:13 Uhr

"Hautnah - wunderbar": Fury In The Slaughterhouse

von Dirk Plasberg

Fury In The Slaughterhouse exklusiv und hautnah: Das haben 270 Besucher am Donnerstag beim Akustik-Konzert im Kleinen Sendesaal des NDR Landesfunkhauses in Hannover genießen können. Das Konzert war der Abschluss der aktuellen "Unplugged"-Tour der Band. Der Erlös der Eintrittsgelder kommt der NDR Benefizaktion mit der Diakonie, "Hand in Hand für Norddeutschland", zugute. 

Benefizkonzert mit Fury In The Slaughterhouse

Alle sind in exzellenter Spiellaune

Statt zum lauten Schlagzeug greifen die Furys zu Akkordeon, Saxofon, Mandoline und Keyboard sowie diversen Akustik-Gitarren. Christof Stein-Schneider im frechen frosch-himbeerfarbenen Outfit, Kai und Thorsten Wingenfelder mit Hut, Rainer Schumann am Akustik-Schlagzeug, Christian Decker und Gero Drnek mit Gastmusiker Martin Huch - alle Furys sind in exzellenter Spiellaune.

Von 1988 bis heute

Auch die Akustikvariante kann ganz schön laut werden. Etwa bei der Rock 'n' Roll-Nummer "On Alarm", dem Opener des Abends. "God Goes Home" und "Words" sind die einzigen neuen Songs aus der aktuellen CD. Auch einer der ersten Titel ist dabei: "Then She Said" aus 1988. Und ihre Frankreich-Erinnerungen an ein besonderes Bergrennen 1997 mit dem Song "Bar des boulistes" - eine schöne Geschichte.

Gedimmtes Licht, im Hintergrund Kerzenleuchter, da kommen an diesem Abend auch die ruhigen Stücke prima zur Geltung. "In Your Room" etwa, ein Song aus dem "Mono"-Album von 1993 und als emotionaler Höhepunkt, mit einer Strophe "op Kölsch", als Zugabe die Fury-Nummer "Seconds To Fall".

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Fury In The Slaughterhouse geben Benefizkonzert

Hallo Niedersachsen -

Im Rahmen der NDR Benefizaktion "Hand in Hand für Norddeutschland" hat die Band Fury In The Slaughterhouse ein Benefizkonzert vor 270 Fans im Landesfunkhaus Hannover gegeben.

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Vertraute Klänge als leise Akustiknummer

Dann kommen die bekannten Ohrwürmer, die sie berühmt gemacht haben. "When I'm Dead And Gone", natürlich "Won't Forget These Days" und "Time To Wonder", "Trapped Today, Trapped Tomorrow" und "Milk And Honey". Vertraute Klänge, mit denen man erwachsen geworden ist und die das Lebensgefühl geprägt haben, ob auf der Party oder im Auto. Und als leise Akustiknummer ohne viel Strom erst recht elektrisierend.

"Ein perfekter Abend"

Songs mit "kleinem Besteck" - das hat Charme im denkmalgeschützten Kleinen Sendesaal. Die Zuschauer in diesem etwas größer anmutenden Wohnzimmer genießen die intime Atmosphäre - jeden Augenblick. Donnernden, frenetischen und lang anhaltenden Applaus gibt es für die Band. Viele langjährige Fury-Fans sind dabei, die sich das letzte Tour-Konzert nicht entgehen lassen. "Ein perfekter Abend, die Jungs von Fury sind so warmherzig und reißen jeden mit, und dann noch so hautnah - wunderbar", schwärmen Michael und Judith.

Das Publikum "war brachial laut"

Die Band ist auch restlos begeistert. Sänger Kai Wingenfelder ist nach dem Auftritt gerührt: "Es war total anders als erwartet. Man erwartet im Kleinen Sendesaal, alles gut gedämmt, ein leises, zuhörendes, beschauliches Publikum. Nix da! Das ging ab wie Schmidts Kater! Die waren brachial laut, hatten alle Spaß, genau wie wir. Es war ein wunderbarer Abend - und es war wunderschön, dass das letzte Konzert hier war." Das Engagement für "Hand in Hand für Norddeutschland" sei für die Band eine Herzensangelegenheit, hatte er vor der Show gesagt: "Fury In The Slaughterhouse sind nach wie vor eine Band, die sich engagiert und konkret hilft." Warum hören die Furys eigentlich wieder auf? Ach ja, wenn's am schönsten ist ...

Das Konzert war ausverkauft, doch NDR 1 Niedersachsen sendet den zweistündigen Mitschnitt mit ausführlichen Interviews am 26. Dezember von 18 Uhr bis 20 Uhr. Neben viel Musik plaudert die Band in der Sendung über ihr unerwartet erfolgreiches Comeback und ihre Zukunftspläne.

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Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 15.12.2017 | 19:30 Uhr