Stand: 06.02.2019 21:00 Uhr

Journalistin Angeli kämpft gegen die Mafia

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Die Journalistin Federica Angeli (43) berichtet in Italien über die Mafia. Hier zeigt sie den Ort, an dem ihr gedroht wurde.

Wer über kriminelle Machenschaften berichtet, lebt gefährlich - erst recht, wenn es um die Mafia geht. Die Journalistin Federica Angeli wurde bereits bedroht und steht unter Polizeischutz. Auch auf andere Journalisten mit dem Schwerpunkt organisierte Kriminalität gab es schon Mordanschläge. Abschrecken lässt sie sich davon nicht. Sie will weiter bei der "La Republica" über die Geschäfte der Mafia in Rom berichten, auch wegen ihrer Kinder.

Federica Angeli.

Journalistin Angeli kämpft gegen die Mafia

ZAPP -

Sie wurde bedroht, steht mit ihrer Familie unter Polizeischutz. Trotzdem berichtet die Federica Angeli weiter über die Mafia. Diese Entscheidung hat sie auch für ihre Kinder getroffen.

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"Die Entscheidung, gegen die Mafia zu kämpfen, habe ich für meine Kinder getroffen - obwohl ich als Mutter viel Kritik erhalten habe. Für mich ist das der einzige Weg, sie zu beschützen. Ich kenne nur diesen Weg: Die Legalität, um das Illegale zu besiegen. Sie werden in der Zukunft vielleicht Ängste haben - Ängste vor einer Prüfung. Angst, keine Arbeit zu finden. Angst vor einer Liebe, die endet. Doch Angst vor der Mafia sollen sie nicht haben", so die Journalistin.

Zur kompletten Reportage
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Arte Re: Der Tod im Auge

Wenn Reporter sich mit der Mafia anlegen, müssen sie um ihr Leben fürchten. Auf die Familie von Federica Angeli steht unter Polizeischutz. Sie will trotzdem weitermachen. extern

Dieses Thema im Programm:

ZAPP | 06.02.2019 | 23:20 Uhr