Lust auf Norden

Freitag, 24. August 2018, 18:15 bis 18:45 Uhr

NDR-Moderatorin Vanessa Kossen.

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Was kann ich tun an diesem Wochenende? Auf diese Frage gibt das Magazin Antwort. Wo ist was los zwischen Harz, Heide und Meer? Welcher Ausflug bietet sich an? Norddeutsche Experten geben Tipps für Freizeit, Heim und Garten. Passend zur Saison und eindeutig norddeutsch stimmt die Sendung am Freitag Abend auf das Wochenende ein.

Lust auf Norden mit Beiträgen zum Thema: Upcycling. Aus Alt wird Neu

  • Besonderer Style: Shabby-Chic-Kurs in Lehrte
  • Möbelrecycling: aus Fahrzeugschrott oder Feuerlöschern werden Einrichtungsgegenstände
  • Ausstellung: 800 Jahre Rostock
  • Die Superbude: ein Upcycling-Hostel in Hamburg
  • Fünf Fakten: Nachhaltigkeit
  • Kunst aus alten Fensterscheiben in Eckernförde
  • Bracenet: Armbänder aus Geisterfischernetzen

Gesprächsgäste: Sabine Brandt und Ruth Wienecke von der Upcyclingbörse Hannover

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Informationen zur Sendung

24.08.2018 18:15 Uhr

"Nachhaltigkeit" und "Upcycling" sind Themen dieser Sendung. Hier alle Adressen zur Sendung. Download (149 KB)

Fünf Fakten: Nachhaltigkeit

Mit etwa zehn Tonnen pro Kopf und Jahr produziert ein Deutscher im Schnitt sechsmal so viel CO2 wie ein Inder. CO2, also Kohlenstoffdioxid, entsteht zum Beispiel bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle und Erdöl, durch Autoabgase oder auch beim Heizen der Wohnung. Das Problem: die zunehmende CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre fördert den Treibhauseffekt und damit die Klimaerwärmung. Es gibt ein paar Dinge im Haushalt, die jeder von uns ganz einfach tun kann, um weniger CO2 zu produzieren. Wasser für Tee, Kartoffeln oder Nudeln am besten in einem Wasserkocher erhitzen. Das ist schneller und spart Energie. Für einen Topf immer die passende Herdgröße wählen und - Deckel drauf. Denn Kochen mit Deckel verbraucht ein Drittel weniger Energie als "oben ohne".

NDR Info

Was bringt's? Nachhaltigkeit im Test

Was bringt Nachhaltigkeit? Wie "grün" ist Strom wirklich? Sind Öko-Siegel glaubhaft? Reporter von NDR Info und NDR 2 wollen anhand verschiedener Beispiele für Klarheit sorgen. mehr

Besonderer Style: Shabby-Chic-Kurs in Lehrte

Alte Erbstücke schön aufgemotzt? Beim Shabby-Chic-Workshop in Hämelerwald bei Lehrte kann man sein altes Möbel in neuem Glanz erstrahlen lassen. Der aus England stammende Stil "Shabby Chic" schwappt auch nach Deutschland über. Dabei geht es nicht darum, dass die Möbelstücke makellos aussehen. Sie sollen ganz bewusste Gebrauchsspuren aufweisen, sollen shabby, also schäbig aussehen. Die Macken werden nach dem Streichen manuell durch Farbabplatzer und Verschmutzungen auf Stuhl, Vitrine oder Sideboard gemacht. Dadurch entsteht ein gemütlicher Stil in neuem Glanz.

Ausstellung: 800 Jahre Rostock

"Rostock. Meine Geschichte" - so der Titel einer Ausstellung zum 800. Stadtjubiläum der Hansestadt. Das Besondere: Die Ausstellungsstücke wurden von Rostockern zur Verfügung gestellt. Stücke, hinter denen eine ganz besondere Geschichte steht. So zum Beispiel die Pudelmütze von Dr. Reno Stutz. Als Student 1982 in Rostock angekommen, erlebt er einen heftigen Wintereinbruch. Der Pudel, seine Erinnerung an einen Schneewinter an der Ostsee. Ingrid Köpke hat sich bis zum Ende der Ausstellung von ihrer Lieblingspuppe getrennt. Geboren 1944 im Bunker am Thomas-Münzer-Platz war es ihre erste eigene Puppe. Bis dahin hat die damals 8-jährige als Straßenkind im zerbombten Rostock gelebt. Anne Paschen und ihre Mitstreiter von der Geschichtswerkstatt Rostock haben 600 Ausstellungsstücke von 130 Leihgebern liebevoll im Kröpeliner Tor zu einer Ausstellung zusammen gefasst. Die älteste Leihgabe: Ein Bombentopf aus dem 13./14. Jahrhundert. Noch älter, nur der Ausstellungsort selbst: Das Kröpeliner Tor, eines der großen Rostocker Stadttore.

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Rostock: Tradition trifft Moderne

Die Altstadt, der Hafen und das Ostseebad Warnemünde prägen Rostock ebenso wie Bauten aus der DDR-Zeit. Lebensader der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns ist die Warnow. mehr

Bracenet: Armbänder aus Geisternetzen

Zwei Hamburger versuchen, ein Zeichen gegen die herrenlos umhertreibenden Geisternetze in den Weltmeeren zu setzen und dem Meer eine Stimme zu geben. Madeleine von Hohenthal und Benjamin Wenke machen daraus nämlich Schmuckstücke. Zusammen mit drei Partnern, der Meeresschutzorganisation Healthy Seas sowie den Tauchern von Ghostfishing und Nofir, fischt das Team in teuren, aufwendigen Tauchausflügen alte Fischernetze aus dem Meer, in denen tagtäglich viele Tiere verenden. Die geborgenen Netze werden gewaschen und bei Bracenet zu bunten Armbändern umfunktioniert. Mit jedem verkauften Bracenet  spenden die Beiden einen Teil des Gewinns an ihre Partnerorganisation Healthy Seas.

Möbelrecycling: aus Fahrzeugschrott oder Feuerlöschern werden Einrichtungsgegenstände

Schrott ist ihre Leidenschaft - aus altem Fahrzeugschrott, aber auch aus Kanistern, Feuerlöschern und ähnlichem fertigen Nico Henning  und seine Frau Steffi  faszinierende Möbel. In ihrer kleinen Werkstatt im Dorf Grammertin schweißen und sägen sie in nur wenigen Tagen aus Altmetall tolle Designermöbel. Wenige Tage intensiver Arbeit -  und ein einmaliger Tisch oder ein Stuhl-Unikat sind entstanden. Metall ist besonders Hennings Leidenschaft, er ist mit Leib und Seele Metallbauer und seine Frau Steffi hat er angesteckt. Beide schmeißen ungern etwas weg, was sich herum gesprochen hat. So bringt mancher Nachbar etwas vorbei. Damit ihnen der Schrott niemals ausgeht.

Kunst aus alten Fensterscheiben in Eckernförde

Heike Hoffmann aus Eckenförde macht aus alten Fensterscheiben Glaskunst, die sie "Meerglasart" nennt. Sie verkauft auf Märkten und in Geschäften, unter anderem im Geschäft "Ladengut" in Kiel, an dem sie beteiligt ist. Ihre Kunstwerke fertigt sie mit dem sogenannten "Fusing-Verfahren".

Ratgeber Reise

Eckernförde: Die Heimat der Sprotten

Altstadt, Kurpark und ein langer Sandstrand: In Eckernförde lässt sich alles bequem zu Fuß erreichen. Der Exportschlager des Fördestädtchens sind Kieler Sprotten. mehr

Die Superbude: ein Upcycling-Hostel in Hamburg

Die Superbude in Hamburg ist nicht nur eine super Bude, sondern auch eine mit einem besonderen Konzept. Dort wird das Upcycling nämlich im größeren Stil praktiziert. Die Superbude ist ein Hotel, in dem man in den Zimmern und der Lobby überrascht ist, dass Altes nicht auch gleich Altbacken aussehen muss. Dafür sind die Mitarbeiter aber auch immer wieder auf der Suche nach coolem Interieur - aber eben nicht nach Neuem. In Hamburg gibt es bereits zwei Superbuden mit insgesamt rund 160 Schlaf-"Buden".

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Leitung der Sendung
Andrea Lütke
Redaktionsleiter/in
Susanne Wachhaus
Redaktion
Thomas Kensy
Joachim Reinshagen
Moderation
Vanessa Kossen
Produktionsleiter/in
Thomas Kay