Kulturjournal

Montag, 06. Dezember 2021, 22:45 bis 23:15 Uhr
Freitag, 10. Dezember 2021, 01:55 bis 02:25 Uhr

Harry-Potter-Theaterproduktion: Ein Spektakel mit diverser Besetzung

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Schauspieler Markus Schöttl (hinten oben r) als Harry Potter und Schauspielerin Jillian Anthony (hinten oben l) als Hermine Granger stehen auf Treppen in einer Szene aus "Harry Potter und das verwunschene Kind" ©  dpa-Bildfunk Foto: Marcus Brandt
6 Min

Farbenblindes Casting: Der beste Weg für mehr Diversität?

Das Ensemble von "Harry Potter und das verwunschene Kind" ist bunt. Ein Ergebnis der Besetzungsstrategie "Farbenblindes Casting"? 6 Min

Gerade startet in Hamburg das neue "Harry Potter"-Theaterstück. Das allein ist unter Corona-Bedingungen schon etwas Besonderes! Aber noch etwas fällt an der Inszenierung auf, was uns im besten Fall irgendwann gar nicht mehr auffällt: ihr bunter Cast. Viele der Darsteller*innen sind nämlich schwarz oder People of Colour. Ein Ergebnis der Besetzungsstrategie "Farbenblindes Casting"? Wir erklären, was hinter dem Konzept steckt, ob es der schnellste und beste Weg für mehr Diversität und Gleichberechtigung auf unseren Bühnen, Bildschirmen und Leinwänden ist und warum Bradley Iyamu von der Schauspielagentur "Black Universe Agency" dem Konzept kritisch gegenübersteht.

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Die Schauspieler des Theaterstücks "Harry Potter und das verwunschene Kind" auf der Bühne des "Mehr!-Theater" in Hamburg. © mehr-bb-entertainment / Manuel Harlan Foto: Manuel Harlan

"Harry Potter" in Hamburg: Theaterstück mit magischem Soundtrack

Die Engländerin Imogen Heap hat die Musik für das Theaterstück "Harry Potter und das verwunschene Kind" geschrieben. mehr

"Wie sexistisch bist Du?" Das Experiment

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Sieben Männer stehen nebeneinander. © NDR Fernsehen
35 Min

"Wie sexistisch bist Du?" Das Experiment

Wie stehen Männer zum Thema Sexismus? Wie reflektieren sie ihre eigene Position in der Gesellschaft? Sechs Männer diskutieren miteinander. 35 Min

Sexismus gibt es in vielen Facetten: Von gewalttätigen oder verbalen Übergriffen bis hin zu strukturellen Ungerechtigkeiten im Berufsleben. Meist sind es Frauen, die allein aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt, verletzt oder unterdrückt werden. Besonders alltäglicher Sexismus ist immer noch ein Massenphänomen. Nach Selbstauskunft erleben 44 Prozent aller Frauen in ihrem Alltag sexistische Übergriffe. Bei den Männern sind es 32 Prozent. Wie stehen Männer zum Thema Sexismus? Wie reflektieren sie ihre eigene Position in der Gesellschaft? Und wären sie bereit, Privilegien abzugeben, um etwas für Geschlechtergerechtigkeit zu tun? Im Experiment "Wie sexistisch bist Du?" diskutieren sechs Männer miteinander, angeleitet durch Tagesschau-Moderator Michail Paweletz. In Experimenten werden ihre unterschiedlichen Erfahrungen, Empfindungen und Positionen deutlich sichtbar. Expertinnen, wie die Journalistin Mareice Kaiser vom Online-Magazin "Edition F" oder Stevie Schmiedel von "Pinkstinks", erläutern Gründe, Zahlen und Ausprägungen von Sexismus. Die dreiteilige Reihe "Wie sexistisch bist Du?" ist eine gemeinsame Produktion vom Kulturjournal mit tagesschau24. Das Kulturjournal zeigt einer der Folgen, die gesamte Sendung mit allen Teilen ist in ARD-Mediathek zu sehen.

Niedergang statt Neuanfang: Roman über den Schriftsteller Hans Fallada

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Michael Töteberg: "Falladas letzte Liebe" (Cover) © Aufbau Verlag
5 Min

"Falladas letzte Liebe": Roman über den Schriftsteller Hans Fallada

Michael Töteberg blickt mit seinem Buch auf das Leben Falladas in Mecklenburg und auf seinen literarischen Neuanfang nach Ende des Zweiten Weltkriegs. 5 Min

Es sollte ein Neuanfang werden: 1945 zog Hans Fallada mit seiner zweiten Frau Ulla von Mecklenburg nach Berlin. Fallada, der mit Romanen wie "Kleiner Mann - was nun?" internationale Erfolge gefeiert hatte, wollte nach Kriegsende als Schriftsteller noch einmal ganz groß rauskommen. Der Start im Ostteil Berlins begann vielversprechend: Er schrieb für Zeitungen, fand in Johannes R. Becher einen Förderer und konnte einen Vertrag mit dem neu gegründeten Aufbau Verlag abschließen. Doch Fallada und seine junge Frau waren abhängig von Morphium, stürzten gemeinsam immer wieder ab. Sie machten Schulden, um ihre Sucht zu finanzieren, mussten mehrmals in eine Entzugsklinik. Mit kleinen Auftragsarbeiten versuchte Fallada finanziell über die Runden zu kommen. Den großen Roman, den er seinem Verlag versprochen hatte, musste er immer wieder verschieben. Krise und Niedergang statt Neuanfang. Erst kurz vor seinem Tod im Februar 1947 konnte der Schriftsteller das posthum veröffentlichte Meisterwerk "Jeder stirbt für sich allein" beenden. Der Hamburger Lektor und Publizist Michael Töteberg hat einen Roman über diese schwierige Zeit geschrieben: "Falladas letzte Liebe", mit vielen Rückblenden auf das Leben Falladas in Mecklenburg. Ein lesenswertes Buch über den großen Schriftsteller und auch über den literarischen Neuanfang nach Ende des Zweiten Weltkriegs. "Falladas letzte Liebe" ist unser "NDR Buch des Monats" im Dezember.

Was Kinder stark macht: Zu Besuch beim Erlebnisgrundstück in der Grafschaft Bentheim

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Eine Hand hält ein Stockbrot ins Lagerfeuer. © Colourbox Foto: Volurol
3 Min

Benefizaktion: Zu Besuch beim Erlebnisgrundstück in Bentheim

Der Erlös der diesjährigen "Hand in Hand"-Spendenaktion kommt Projekten des Kinderschutzbundes zugute - so wie dem Erlebnisgrundstück in Bentheim. 3 Min

Kinder brauchen unseren Schutz und Unterstützung. Besonders in schwierigen Zeiten, wie in der Corona-Krise. Deshalb sollen die Spenden der diesjährigen Benefiz-Aktion "Hand in Hand" zugunsten des Kinderschutzbundes gesammelt werden. Eines der vielen Projekte, die gefördert werden, ist ein großes Erlebnisgrundstück in der Grafschaft Bentheim, mit vielen Bäumen, Wiesen und verschiedenen Hütten. Hier gibt es Klettermöglichkeiten, einen Bolzplatz, eine Feuerstelle und weiteres für viele unterschiedliche Aktivitäten. Kinder und Jugendliche, deren Familien keinen Garten haben, können Natur erleben, selbst säen und pflanzen oder auch ihren Geburtstag feiern. Auch die Teilnehmer*innen aus der Jungen-Eltern-Gruppe oder einer Gruppe für Kinder von psychisch kranken Eltern finden hier ein Outdoor-Domizil für ihre Treffen. Das Kulturjournal stellt das Erlebnisgrundstück vor und besucht ein Lichterfest. Alle NDR Programme rufen vom 29. November bis zum 10. Dezember zum Spenden auf, berichten über die Situation von Betroffenen und stellen unterschiedliche Hilfsangebote vor. Der Erlös von "Hand in Hand" geht zu 100 Prozent an die vier norddeutschen Landesverbände des Kinderschutzbundes.

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Hand in Hand für Norddeutschland

"Hand in Hand für Norddeutschland" - Die NDR Benefizaktion

Mit Ihrer Hilfe und prominenter Unterstützung ist eine große Spendensumme für Projekte des Deutschen Kinderschutzbundes zusammengekommen. mehr

Redaktionsleiter/in
Christoph Bungartz
Moderation
Julia Westlake
Produktionsleiter/in
Miriam Rumohr

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