die nordstory - Alt Rehse

Ein Dorf zwischen Gestern und Morgen

Freitag, 11. September 2020, 20:15 bis 21:15 Uhr

"Stress aus - Leben an", so lautet der Slogan des neuen Feriendomizils in Alt Rehse am Westufer des Tollensesees inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte. 130 Kilometer vor den Toren Berlins entsteht in Alt Rehse ein Ort für Ruhe und Entspannung, ein Rückzugsraum mit langer Vergangenheit.

2016 kaufte die Unternehmerin Gabriele Wahl-Multerer den Park. Damals wusste sie von der wechselvollen Geschichte des Geländes. Auch, dass die Nationalsozialisten 1935 dort die sogenannte Reichsärzteführerschule errichtet hatten, eine ideologische Kaderschmiede für Ärzte und Hebammen im Dritten Reich.

Ein langer Umbau zur Gästeherberge

Vier Jahre lang hat Gabriele Wahl-Multerer mit Banken, Behörden und Bauunternehmen verhandelt. Nun ist das Feriendomizil eine Gästeherberge mit gesunder Küche, Yoga am Morgen und Zumba am Abend. Und immer noch im Baubetrieb, denn von den mehr als 15 Gebäuden im Park sind noch nicht alle fertiggestellt. Noch dazu stehen die meisten unter Denkmalschutz.

Die nordstory erzählt von der Sanierung des Parks Alt Rehse, von den Anfängen und Herausforderungen, nicht zuletzt durch Corona verursacht. Vor allem aber erzählt sie vom Enthusiasmus derer, die dem Park und damit dem Dorf neues Leben einhauchen wollen.

Ein Blick auf die lange wechelhafte Dorfgeschichte

Der Film blickt hinter die Kulissen des neuen Hotels samt Küche und in die lange Dorfgeschichte. Dabei lernt man Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner wie Familie Krug kennen, die im früheren Pfarrhaus wohnt, in dem seinerzeit schon Fritz Reuter, einer der bekanntesten und bedeutendsten Dichter der niederdeutschen Sprache, zu Gast war.

Autor/in
Kathrin Matern
Redaktion
Birgit Müller
Produktionsleiter/in
Frederik Keunecke

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