Bettina und Bommes

Freitag, 17. März 2017, 22:45 bis 00:45 Uhr
Montag, 20. März 2017, 02:50 bis 04:50 Uhr
Mittwoch, 22. März 2017, 01:00 bis 03:00 Uhr

Bettina Tietjen und Alexander Bommes begrüßen im Studio auf dem Messegelände in Hannover folgende Talkgäste:

Marcel Reif, Sportjournalist

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Sein letzter Einsatz war das Champions-League Finale im Mai 2016 in Mailand.

Über drei Jahrzehnte lang war Marcel Reif stilprägend für Berichterstattung über die Bundesliga und den internationalen Fußball. Seine Kommentare waren süffisant, ironisch, manchmal arrogant, aber immer mit viel Sachverstand lässig ausgesprochen. Marcel Reifs letzter Einsatz war das Champions-League Finale im Mai 2016 in Mailand: Atletico Madrid gegen Real Madrid. Es hat Tränen gegeben. Fußball ist das Spiel seines Lebens, der 1. FC Kaiserslautern der Verein seines Lebens - schon seit Kindertagen. Auf dem Bolzplatz in Kaiserslautern fand der Einwandererjunge aus Polen, der nur wenig Deutsch sprach, seine wahren Freunde: "Wenn man den Ball im Mittelfeld verliert und hinten steht einer und bügelt das aus - das sind Momente von Solidarität, die vergisst man nie."

Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau, Schauspieler

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Ab 22. März sind sie wieder als "Hubert und Staller" ARD-Vorabend zu sehen.

Endlich kehren sie zurück - ab 22. März immer mittwochs in den ARD-Vorabend: Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau alias "Hubert und Staller". Das schräge oberbayerische Ermittler-Duo steht in den neuen Folgen vor großen Herausforderungen und hat bei der Mörderjagd im Alpenidyll eine Mordsgaudi - meistens jedenfalls. Christian Tramitz als ewig grantelnder "Hubsi" und Helmfried von Lüttichau als leidenschaftliche Spürnase ergänzen sich perfekt. Kein Wunder, denn die beiden Spezis kennen sich auch im wahren Leben bereits seit ihrer Schulzeit. Tramitz stammt aus der berühmten Hörbiger-Schauspieldynastie und feierte seine größten Erfolge in der Sketch-Show "bullyparade" und als "Ranger" in "Der Schuh des Manitu". Von Lüttichau ist Spross eines alten Adelsgeschlechts und startete seine Karriere als Theaterschauspieler. Einem breiten Publikum bekannt wurde er durch Filme wie "Ossi's Eleven" oder "Wickie und die starken Männer".

Max Mutzke, Sänger und Musiker

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Im Oktober ist sein achtes Album "Experience" erschienen.

Sein Sprungbrett war der Eurovision Song Contest 2004 in Istanbul. Dort erreichte er mit seiner Soul-Ballade "Can't Wait Until Tonight" einen respektablen achten Platz. Nicht ganz unbeteiligt am plötzlichen Erfolg des Musikers aus dem Südschwarzwald war sein Produzent Stefan Raab. Inzwischen hat Max Mutzke einige Alben veröffentlicht - sein Stil: eine Mischung aus Soul, Funk, R'n'B, Jazz und Pop.

Für sein aktuelles Projekt "Experience" hat er eigene Songs und Soul-Klassiker mit der NDR Radiophilharmonie aus Hannover neu aufgenommen. Und als wäre das nicht schon bombastisch genug, tritt er im April auch noch mit großem Orchester in der neuen Hamburger Elbphilharmonie auf. Ein weiterer Grund zum Abheben wäre vielleicht auch die Nominierung für den diesjährigen Jazz-Echo als Künstler des Jahres. Doch das liegt dem bodenständigen Familienvater so gar nicht. Seine Kinder, seine Heimat und seine Lust am Handwerk lassen ihn mit beiden Beinen im Leben stehen.

Maria Ketikidou, Schauspielerin

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Seit mehr als 20 Jahren ist sie als Zivilfahnderin "Harry Möller" im Einsatz auf dem Hamburger Kiez.

Sage und schreibe 30 Staffeln mit Geschichten rund um die bekannteste TV-Polizeiwache der Republik, dem "Großstadtrevier", gibt es in diesem Jahr zu feiern. Und wenn in den Jubiläumsfolgen ab März der Schutzmann ums Eck' kommt, und der Ede Reißaus nimmt, darf eine natürlich nicht fehlen: Maria Ketikidou als "Harry Möller", Zivilfahnderin und seit mehr als 20 Jahren im Einsatz auf dem Hamburger Kiez.

Neben Jan Fedder alias "Dirk Matthies" gehört die Tochter griechischer Einwanderer zu den Urgesteinen des NDR-Dauerbrenners. Genauso fest verankert wie im "Großstadtrevier" ist sie in Hamburg: Ihr erklärter Lieblingsplatz in der Hansestadt ist die Südkurve im Millerntor-Stadion auf St. Pauli. Aber auch an Alster und Elbe verbringt sie viel Zeit, denn sie ist ein "Wassermensch". Ihr Traum fürs nächste Leben? Sie würde so gern singen können!

Nikeata Thompson, Tänzerin und Choreografin

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Bekannt geworden ist Nikeata Thompson als Jurymitglied der Tanz-Casting-Show "Got to Dance".

Sie hat schon Hollywoodschauspieler Tom Hanks und Sängerin Lena Meyer-Landruth auf dem Tanzparkett Beine gemacht. Jetzt gehört sie zum Coachingteam von Heidi Klums Nachwuchsmodels und soll den Hüftschwung der "Germany's Next Topmodel"-Kandidatinnen perfektionieren. Ihre Coachingmethode: Zuckerbrot und Peitsche. "Trainieren kann man gar nicht oft genug", sagt sie. Ohne Disziplin wäre sie selbst nicht so weit gekommen. Die Britin mit jamaikanischen Wurzeln, die in einer deutschen Pflegefamilie aufgewachsen ist, betrieb viele Jahre Leichtathletik als Leistungssport und wechselte mit 19 zum Profi-Tanz. Musiker Peter Fox entdeckte sie für seine Live-Shows, dann kreierte sie Choreografien für Jan Delay und Frida Gold. Und spätestens seit ihrem Einsatz als Jurymitglied in der TV-Show "Got To Dance" ist klar, wie leidenschaftlich sie für ihre Kunst brennt.

Jürgen Feder, Extrem-Botaniker

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Mit seinem aktuellen Pflanzenführer "Feders kleine Kräuterkunde" macht er Appetit auf mehr.

Dieser Mann hat ein Herz für Unkraut! Mit geschultem Blick zieht er übers Land, streift durch Wälder, vorbei an Feldern und Flüssen, wird sogar in Fußballstadien, auf verlassenen Bahnhöfen und Mülldeponien fündig. Irgendwas wächst immer! Seine ganze Leidenschaft gilt den Wildpflanzen und sogar in einem stinknormalen Gänseblümchen, das am Autobahnrandstreifen wächst, kann er "etwas erstaunliches entdecken". Zum Beispiel, dass es kurz angebraten eine wunderbare Salatbeilage ergibt. Deutschlands extremster Botaniker hat entdeckt, dass viele Wildpflanzen und -kräuter, die bei uns wachsen, sich wunderbar zum Verzehr eignen. Wir sind schon gespannt, welche kulinarischen Highlights Jürgen Feder auf dem Weg nach Hannover am Wegesrand findet.

Christiane Heinicke, Geophysikerin und Teilnehmerin am Mars-Experiment

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Sie hat ihre Erfahrungen in der Mars-WG in dem Buch "Leben auf dem Mars" beschrieben.

365 Tage spürte sie weder Sonne noch Wind auf ihrer Haut, aß keine frischen Lebensmittel, nutzte kein Telefon und keinen Fernseher. Im Auftrag der NASA lebte die 31-jährige Geophysikerin mit fünf weiteren Wissenschaftlern zwölf Monate lang völlig isoliert in einem Kuppelbau mitten auf einem hawaiianischen Vulkan. Mit diesem ungewöhnlichen Forschungsprojekt sollte ein bemannter Raumflug zum Mars simuliert werden. Christiane Heinickes "Mars-WG" hatte gerade mal einen Durchmesser von elf Metern. Ziel des Experiments: Herauszufinden, wie sich das Verhalten einer Gruppe in der Isolation entwickelt. Denn die richtige Zusammensetzung einer Crew kann für eine erfolgreiche Mars-Mission entscheidend sein.

Redaktionsleiter/in
Anke Haverkemper
Moderation
Bettina Tietjen
Alexander Bommes
Autor/in
Birte Edye
Andreas Heineke
Melanie Köhne
Urs Schilke
Aufnahmeleitung
John-Olaf Stute
Regie
Helmut Zanoskar
Kamera
Peter Kühne
Peter Schmidt
Albrecht Sohst
Rene Kraus
Kai Sönnke
Stephan Ulikowski
Bildmischung
Philipp Motloch
Bildingenieur
Ole Clausen
Ton-Ingenieur
Ulli Fricke
MAZ-Technik
Marie Andresen
Beleuchtungsmeister
Bernd Mitzlaff
Beschallung
Michael Fehrmann
Bühne
Ulf Meyer
Requisite
Nora Geler
Maske
Mary Bauhaus
Anke Piorreck
Silke Reichert-Wasner