Panda, Gorilla & Co. (304)

Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin

Montag, 17. September 2018, 17:10 bis 18:00 Uhr

Vollen Körpereinsatz verlangt die Klauenpflege bei den Zebras im Tierpark. Mit einer Diamantstahlschleifscheibe und einer großen Hufschere geht es den langen Klauen zwei Mal im Jahr an den Kragen. Bevor sich Tierpfleger Wolfgang Riesbeck und Schmied Uwe Lengfeld ans Werk machen können, müssen die stattlichen Tiere, die bis zu 500 Kilogramm schwer werden können, betäubt werden. Bergzebra-Stute Malindi ist als Erste an der Reihe, gefolgt von dem humpelnden Grevy-Zebra Kianga.

Im Sommer kontrollieren Reviertierpfleger Yancy Rentz und sein Kollege Sven Schröder alle zwei Tage die Beine und Füße der Enten im Zoo. Da sie sehr schnell wachsen, muss darauf geachtet werden, dass ihre Beine für die notwendige Beringung nicht zu dick und nicht zu dünn sind. Ob der Ring rechts oder links sitzt ist auch nicht ganz unwichtig.

Teamwork auch bei den Nashorn-Tierpflegern: Während die trächtige Spitzmaulnashorn-Dame Kumi drinnen im Haus von Reviertierpfleger Jürgen Jahr ihren dicken Bauch massiert bekommt, kümmert sich Kollege Carsten Schwend auf der Außenanlage liebevoll um die zweite werdende Mutter: Spitzmaulnashorn Maburi.

Wohlfühlprogramm pur ist auch bei den kleinen Raubkatzen-Kindern im Alfred-Brehm-Haus angesagt: Binturongs und Nebelparder dürfen ausnahmsweise mal mit einer Physiotherapeutin Körperkontakt üben.

Ratgeber Reise
Ein Kind füttert einen Steinbock im Wildpark Schwarze Berge © NDR Foto: Tina Meier

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