Einfach genial!

Sonntag, 23. Januar 2022, 07:35 bis 08:00 Uhr
Montag, 24. Januar 2022, 11:35 bis 12:00 Uhr

Henriette Fee Grützner will heute gemeinsam mit einem Experten herausfinden, was gesundes Sitzen ausmacht. Die beiden testen außerdem drei neue Sitzmöbel.

Der bewegende Stuhl

Der Bürostuhl Vintus verspricht Bewegung beim Arbeiten. Elektromotoren sorgen dafür, dass die Sitzfläche und der untere Teil der Rückenlehne kreisende und achtförmige Bewegungen vollführen. Das soll eine Bewegung im Körper bringen, ohne dass man viel nachdenken muss. Geschwindigkeit und Auslegung kann man variieren, das lässt sich über eine App steuern. Die Entwickler aus Düsseldorf wollen ihren Prototyp noch so weiterentwickeln, dass er sich individuell auf die Bedürfnisse der Sitzenden einstellt.

Sitzen wie auf dem Boden

Der Paleo-Stuhl ist eine Entwicklung von Toni Hackmann Urbach. Er will damit das natürliche Sitzen auf dem Boden simulieren. Der Sinn dahinter, durch ständigen Positionswechsel bleibt man immer in Bewegung. Die Erfindung besteht aus einem Quader. Dazu kommen Kissen und Keil als Zusatzelemente.

Der Klimastuhl

Gerade in größeren Büros ist es schwierig, für Temperaturen zu sorgen, bei denen alle gut arbeiten können. Mit dem Stuhl soll jeder am Platz seine Wohlfühltemperatur selbst bestimmen. Dazu sind in Sitz und Lehne sowohl Heizelemente als auch Lüfter verbaut. Die werden über einen Akku betrieben und lassen sich in bestimmten Stufen nutzen.

Weitere Erfindungen:

Intelligente Kasse

Hinter dieser Entwicklung stehen IT-Spezialisten aus Karlsruhe. Sie wollen damit das Schlangestehen an der Kantinenkasse verhindern. Sie haben ein System entwickelt, das die Tabletts der Kantine scannt, das Essen und die Getränke erkennt und automatisch den Preis berechnet. Das System ist KI basiert, die weiter lernen kann, wenn es länger im Gebrauch ist. Neben der Studentenmensa in Frankfurt am Main ist ihr System bereits in einigen Betriebskantinen im Einsatz.

Der Nussknacker für die härteste Nuss der Welt

Die Macadamia-Nuss wird als Königin der Nüsse bezeichnet, weil sie unglaublich schwer zu knacken ist. Oft mit roher Gewalt, wird der Inhalt jeder zweiten Nuss beschädigt. Professor Matthias Kröger von der Technischen Universität in Freiberg hat dafür eine patentierte Lösung gefunden. In seiner Macadamia-Nussknackmaschine fallen die Nüsse aus einem Trichter in die Löcher einer Drehscheibe. Ein Getriebe transportiert sie zu Schneidkeilen, die die Nuss vorsichtig und unter Druck spalten. So bleiben bis zu 80 Prozent der Kerne heil. Die Maschine entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Partneruniversität in Kenia. In der Zukunft soll sie dort auch zum Einsatz kommen.

Redaktion
Sara Helmig
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