Stand: 15.04.2019 21:44 Uhr

Towers im Halbfinale - Rostock raus mit Applaus

von Christian Görtzen, NDR.de
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Rostocks Oliver Clay (l.) beim Wurfversuch gegen Justin Raffington.

Das Viertelfinal-Nordduell in den Play-offs der zweitklassigen Basketball-Liga Pro A ist entschieden. Am Montagabend feierten die favorisierten Hamburg Towers im Gastspiel bei den Rostock Seawolves in der "best of five"-Serie mit einem 91:85 (47:48) den dritten notwendigen Sieg zum Erreichen des Halbfinals. Somit endete das Duell mit 3:1 zugunsten des Favoriten. Die "Türme" sind dadurch ihrem großen Ziel - dem Aufstieg in die Bundesliga - einen ordentlichen Schritt näher gekommen. Setzen sie sich auch im Halbfinale durch, würde der 2013 gegründete Club erstmals in die Eliteliga aufrücken. Gegner dort sind die Niners Chemnitz, die sich mit 3:0 Siegen gegen PS Karlsruhe behauptet hatten. Die Sachsen haben die Hauptrunde als Erster beendet. Für die Seawolves ist dagegen die Saison beendet. Der Aufsteiger bot nach einer starken Hauptrunde den Towers in den Play-offs ordentlich Gegenwehr.

 

Mehrmals wechselnde Führungen

Schon in der ersten Halbzeit war es ein spannendes Duell mit mehrmals wechselnder Führung. Schien es Mitte des zweiten Viertels schon so, als könnten sich die Gastgeber etwas absetzen - Martin Bogdanov hatte mit einem Dreier zum 37:30 (14.) getroffen -, so waren die Towers schnell wieder zur Stelle. Mit drei verwandelten Freiwürfen machte Beau Beech aus einem 40:41-Rückstand eine 43:41-Führung für die Gäste. Doch die Seawolves ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen: Tony Hicks sorgte mit zwei verwandelten Freiwürfen für die 48:47-Pausenführung.

Towers behalten die Nerven

Nach dem dritten Viertel war auch noch keine Tendenz zu erkennen, in welche Richtung es an diesem Abend gehen würde. Rostock lag mit 67:64 vorn. Allerdings war der Vorteil im Schlussviertel flugs dahin. Plötzlich führten die "Türme" dank eines Dreiers von Carlton Guyton mit 77:73 (35.). Danach trafen aber nur die Rostocker - und so hieß es 81:77. Doch ein weiteres Mal kam der Favorit zurück: Max Montana sorgte mit einem Dreier 40,6 Sekunden vor der Schlusssirene für das 85:81. Als dann Rostocks Yannick Anzuluni auf der anderen Seite den Dreier nicht machte, war die Vorentscheidung gefallen. Letztlich setzten sich die "Türme" mit 91:85 durch. Bester Towers-Werfer war Guyton mit 29 Punkten. Bei den Gastgebern erzielten Hicks und Terrell Harris je 21 Punkte.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 2 Sport | 15.04.2019 | 22:40 Uhr