Hamburger Hafenkonzert

Seemann, Lotse, Segler: Klaus Schade

Sonntag, 27. Januar 2019, 06:00 bis 08:00 Uhr

Klaus Schade. © NDR Foto: Petra Volquardsen

Klaus Schade: Seemann, Lotse und Segler

NDR 90,3 - Hamburger Hafenkonzert -

Seine Vorfahren sind seit sieben Generationen Seeleute: Der frühere Elblotse Klaus Schade aus Hamburg-Blankenese erzählt im Hamburger Hafenkonzert seine Geschichten von der Seefahrt.

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Klaus Schade im Garten seines Elternhauses im Blankeneser Treppenviertel.

Immer mal wieder trifft das NDR 90,3 Hafenkonzert-Team Menschen, die so viel erzählen können über die Seefahrt und Schiffe, über die Elbe und den Hafen, dass daraus eine ganze Sendung wird. So wie der frühere Elblotse Klaus Schade aus Blankenese.

Ständig auf dem Wasser

"Schreib in den Lebenslauf, dass deine Vorfahren väterlicher- und mütterlicherseits seit sieben Generationen Seeleute waren", hat seine Mutter ihm immer eingeschärft. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder ist er schon als Kind ständig am Strand und auf dem Wasser. Der Vater bringt den Jungs auf der Elbe das Segeln bei. Nach der Schule fährt Klaus Schade zur See und macht sein Kapitänspatent. Danach wird er Lotse auf der Elbe - wie sein Großvater, sein Vater und seine drei Brüder.

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Ende der 50er-Jahre als Decksjunge vor dem Frachter "Cairo" der deutschen Levante-Linie.
Blättern im "Familienschatz"

Mittlerweile ist er Rentner und immer noch ständig auf dem Wasser - ob als Kapitän auf Traditionsschiffen, beim Rudertraining im Jugendkutter oder als Regatta-Helfer. Kein Wunder, dass Klaus Schade in Blankenese und auf der Elbe bekannt ist wie ein bunter Hund. Im 3.348. Hamburger Hafenkonzert erzählt Klaus Schade von seiner Kindheit am Blankeneser Elbstrand, von seiner Seefahrtszeit und von seiner Arbeit als Elblotse . Außerdem blättert er in einer Art "Familienschatz" - in Briefen, die seine Vorfahren aus Häfen in aller Welt nach Hause geschrieben haben.