Nikolai Schukoff (Tenor)

Kurzbiographie

Tenor Nikolai Schukoff © Schukoff / Agentur Badix.ch
Nikolai Schukoff

Der in Graz geborene Tenor Nikolai Schukoff absolvierte sein Studium am Mozarteum Salzburg, wo er bei seinem Abschluss mit der "Lilli Lehmann-Medaille" ausgezeichnet wurde. 1996 debütierte er in Gelsenkirchen als "Alfredo" in "La Traviata". Nach einigen Spielzeiten in den Ensembles des Nationaltheaters Mannheim und der Oper in Nürnberg führten Gastverpflichtungen den Künstler nach Düsseldorf, Salzburg, Lyon, Paris und Sydney.

Auf die Einladung von Christoph Eschenbach hin sang er 2006 am Châtelet in Paris erstmals den Siegfried in Wagners "Götterdämmerung". Es folgten Engagements nach Genf, Lausanne, an die Bayerische Staatsoper München, die Dresdner Semperoper, die Hamburgische Staatsoper, die Opernhäuser von Zürich und Barcelona sowie zu den Edinburgher und Baden-Badener Festspielen. Als Parsifal in Wagners gleichnamiger Oper ist Schukoff u. a. in München, Lyon, Hamburg sowie 2013 bei den Salzburger Osterfestspielen unter Simon Rattle zu erleben.

Im Konzertbereich trat der Künstler u. a. mehrfach in Beethovens Neunter auf (u. a. mit dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly in Leipzig, dem Orchestre de la Suisse Romande unter Marek Janowski in Basel, Lausanne und Genf sowie in London mit dem London Philharmonic Orchestra unter Christoph Eschenbach). Beachtung und Erfolg bei Publikum und Presse erzielten Nikolai Schukoff und Christoph Eschenbach im Sommer 2007 anlässlich der gemeinsamen Liederabende beim Ravinia Festival und Schleswig-Holstein Musik Festival.

Im April 2009 präsentierte sich der Künstler in Mahlers 8. Sinfonie zur Eröffnung des neuen Konzertsaals in Kopenhagen, ferner gab er Konzerte mit Mahlers "Lied von der Erde" und "Das klagende Lied" sowie mit Beethovens "Missa solemnis" und Verdis Requiem.

Orchester und Chor