Sendedatum: 26.11.2007 20:00 Uhr

Christoph von Dohnányi dirigiert Werke von Bach/Webern, Bartok und Mozart

Konzert:
Montag, 26. November, 20.00 Uhr, Laeiszhalle, Hamburg, NDR Kultur überträgt das Konzert live

"Erweckung von Verborgenem"

Dirigent Christoph von Dohnányi.

Unter diesem Motto stehen zwei Konzerte des NDR Sinfonieorchesters am Sonntag, dem 25. November, und am Montag, dem 26. November, in der Hamburger Laeiszhalle. Zu hören sein werden Werke von Bach/Webern, Bartók und Mozart. Die musikalische Leitung hat Christoph von Dohnányi, Solist ist Leonidas Kavakos (Violine). NDR Kultur überträgt das Konzert am 26. November 2007 live. Am 25. November findet parallel zum Konzert im E-Saal der Laeiszhalle ein musikalisches Kinderprogramm für Kinder ab fünf Jahren statt.

Als Anton Webern die Fuga (Ricercata) a 6 voci aus Johann Sebastian Bachs "Musikalischem Opfer" für Orchester setzte - ein Stück, das Bach mit keiner bestimmten Besetzungsangabe versehen hatte - ging es ihm vornehmlich um die Verdeutlichung der motivischen Zusammenhänge: "Natürlich will die Instrumentation darüber hinaus andeuten, wie ich den Charakter des Stückes empfinde", so Webern. "Ich möchte diese Musik endlich zugänglich machen, indem ich durch meine Bearbeitung darstelle, wie ich sie empfinde. Das war der Grund meines gewagten Unternehmens!"

Kompositionen auf höchstem Niveau

Christoph von Dohnányi hat Weberns Bach-Bearbeitung an den Anfang des dritten Abonnementkonzertes der Reihen A und B gestellt. Im Anschluss an die analytische Instrumentation mit ungemein differenzierter Klangfarbenregie steht Béla Bartóks zweites Konzert für Violine und Orchester auf dem Programm - ein Werk, in dem es Bartók einmal mehr gelang, folkloristische Idiomatik und avancierteste Kompositionstechniken bruchlos miteinander zu verbinden. Den Solopart übernimmt der Geiger Leonidas Kavakos, der für seine Virtuosität und Musikalität auf höchstem Niveau weltweit bekannt ist. Nach der Pause erklingt Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie C-Dur KV 551, deren bekannter Beiname "Jupiter"-Sinfonie von dem Geiger, Komponisten und Konzertunternehmer Johann Peter Salomon stammt. Es ist ein Werk, das mit den Sinfonien in g-Moll KV 550 und Es-Dur KV 543 zum Gipfelpunkt des Mozartschen Sinfonieschaffens gezählt wird.

Dieses Thema im Programm:

NDR Elbphilharmonie Orchester | 26.11.2007 | 20:00 Uhr

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