NDR Info Nachrichten vom 13.11.2019:

E-Autos: Tesla errichtet Großfabrik bei Berlin

Berlin: Der Elektroauto-Hersteller Tesla will im Großraum der deutschen Hauptstadt eine neue Fabrik errichten. Das Werk solle in der Nähe des neuen Flughafens entstehen, kündigte Konzernchef Musk auf einer Veranstaltung in Berlin an. Zudem sei in der Hauptstadt ein Ingenieurs- und Designzentrum geplant. Nach früheren Angaben sollen in der sogenannten "Gigafactory" von Ende 2021 an Elektroautos für den europäischen Markt gebaut werden. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, sollen in dem Werk für Elektroautos und Batterien etwa 7.000 Arbeitsplätze entstehen. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke sprach von einer hervorragenden Nachricht. Bislang fertigt Tesla seine Elektroautos überwiegend in den USA.| 13.11.2019 08:15 Uhr

Gesetz: Regierung will "Gaffer" härter bestrafen

Berlin: Das Bundeskabinett will heute ein Gesetz auf den Weg bringen, dass das Fotografieren von Unfall-Todesopfern unter Strafe stellt. Justizministerin Lambrecht sagte im ARD-Morgenmagazin, mit solchen Bildern würden auch die Gefühle von Angehörigen verletzt. Das sei kein Kavaliersdelikt. Es müsse klar sein, dass man so etwas nicht mache, so die SPD-Politikerin. Nachahmer sollen den Plänen zufolge mit Geldstrafen oder mit Haftstrafen von bis zu zwei Jahren abgeschreckt werden. Weiteres Thema im Kabinett ist der Ausbau der Ganztagesbetreuung von Grundschülern. Vom Jahr 2025 an soll es darauf einen Rechtsanspruch geben.| 13.11.2019 08:15 Uhr

Ausschuss will AfD-Politiker Brandner abberufen

Berlin: Der Bundestags-Rechtsausschuss will heute seinen umstrittenen Vorsitzenden Brandner abwählen. Dem AfD-Politiker fehlten Anstand, Respekt und Würde für das Amt, begründen die fünf anderen Fraktionen den Schritt. Brandner war wegen einer Reihe umstrittener Äußerungen in die Kritik geraten. Zuletzt hatte er die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den Rockmusiker Udo Lindenberg als so wörtlich "Judaslohn" geschmäht. Ob die AfD bereits in der Sitzung einen anderen Vorsitz-Kandidaten benennt, ist offen. Der Posten steht der Fraktion zu.| 13.11.2019 08:15 Uhr

Kokain: Frankreich sperrt Strände am Atlantik

Rennes: Die französische Polizei hat an der Atlantikküste im Südwesten des Landes mehrere Strände gesperrt. Dort waren in den vergangenen Wochen kiloweise Päckchen mit Kokain angespült worden. Das entdeckte Rauschgift weise einen sehr hohen Reinheitsgrad auf. Nach Angaben der Behörden wurde bereits eine Tonne Kokain eingesammelt. Die Polizei lässt an den betroffenen Stränden im Südwesten Frankreichs Beamte patrouillieren. Das angespülte Kokain hat einen Straßenverkaufswert von mehreren Millionen Euro.| 13.11.2019 08:15 Uhr